In Österreich finden Sie 27 Papierfabriken, die im Jahr 2006 die Rekordproduktion von 5,2 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe erzielten. Die Nachfrage nach hochwertigem, in den österreichischen Betrieben erzeugtem Papier ist groß. Neben Produktinnovationen sind es die Bemühungen um ökologische und soziale Fortschritte, die die österreichische Papierindustrie auszeichnen.
Austropapier ist eine Vereinigung der österreichischen Papierindustrie und vertritt neben dem Fachverband der Papierindustrie unter anderem die Belange der Unternehmen im Bereich Außenhandel .
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Die Papierindustrie leistet durch die Nutzung erneuerbarer Rohstoffe wie Holz und Altpapier und durch den Einsatz von Biobrennstoffen einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Wichtige Umweltparameter der österreichischen Papierindustrie wie etwa die Staub- und Abwasseremissionen konnten in den letzten Jahren maßgeblich verbessert werden.
Beim Altpapier hat die seit über zehn Jahren bestehende freiwillige Selbstverpflichtung zur bestmöglichen Verwertung in der Papierindustrie geführt. Papier, Karton und Wellpappe werden durch die Altpapier Recycling OrganisationsgesmbH (ARO) gesammelt. Produktionsabfälle aus Papier, Karton, Pappe oder Wellpappe gehen zurück in die Papierfabrik und damit zu 100% in die Verwertung. 62% des Altpapiereinsatzes der österreichischen Papierindustrie gehen in die Rohpapier- und Kartonerzeugung für die Herstellung von Verpackungen.
Die vorwiegend klein- und mittelbetrieblich strukturierten Unternehmen in Österreich, die sich mit Papier- und Kartonveredelung, Kartonagen und anderen Teilbereichen der Papierverarbeitung befassen, sind bestens auf die internationalen Märkte eingestellt.
Der Fachverband für Papierverarbeiter aus Industrie und Gewerbe vertritt ca. 100 Betriebe. Die Betriebsgrößen liegen zwischen 30 und 500 Beschäftigten und der jährliche Produktionswert der PPV-Industrie beträgt rund 1,7 Mrd. Euro.
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Die Unternehmen der österreichischen PPV-Industrie sind vorwiegend am europäischen Markt, in Osteuropa, im Nahen Osten und im Mittelmeerraum tätig. Sie betreiben Tochterunternehmen innerhalb und außerhalb der EU und beschäftigen dort etwa 9.000 Mitarbeiter.
Österreichische Unternehmen im Bereich Maschinenbau exportieren erfolgreich in alle Welt. Der hohe technische Standard und das Know-how dieser innovativen Sparte des Maschinenbaus werden auf den europäischen und internationalen Märkten geschätzt.
Österreichische Anbieter produzieren nicht nur die Maschinen, sondern liefern darüber hinaus auch Module, Werkzeuge und Automatisierung, die ihren Kunden höchste Qualität und Produktivität garantieren. Gut ausgebildete Fachkräfte, hohes Qualitätsbewusstsein und die Vernetzung mit Herstellern in anderen Ländern gehören zu den Erfolgsfaktoren.
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