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Österreich steht auch nach dem Weltwirtschafts-Krisenjahr gut da 

Fahnenmast mit österreichischer Flagge © photocase.com/rachel

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6. maio 2010

Die wirtschaftliche Performance Österreichs kann sich im Vergleich zu den übrigen EU-Staaten sehen lassen. Insbesondere im Vergleich mit den Euroraum-Ländern zeigen die letzten Jahre einen permanenten BIP-Wachstumsvorsprung.

Österreichs Wirtschaft wies in den Jahren vor dem Weltwirtschaftskrisenjahr 2009 einen jährlichen Wachstumsvorsprung gegenüber dem Euroraum zwischen 0,4% und 1,4% auf. Gleichzeitig verzeichnet Österreich ein höheres Wohlstandsniveau (gemessen am BIP pro Kopf zu Kaufkraftstandards) als der Euroraum und insbesondere auch als der EU-Durchschnitt: Allein im Jahr 2008 lag es 13,6% über dem Euroraum-Durchschnitt. Weiters wurden seit 2002 Leistungsbilanzüberschüsse eingefahren. Ein Grund für die gute Performance: Österreichs Wirtschaftsstruktur ist sehr ausbalanciert und daher gegenüber sektoralen Krisen gut gerüstet.

Eine weitere Säule der österreichischen Wirtschaft ist der Außenhandel, der regional stark gestreut und weitgehend ohne Währungsrisiko ist, da ein Großteil mit dem Euroraum abgewickelt wird. Im vergangenen Jahr gingen über 70% der Warenexporte in EU-Mitgliedstaaten. Der Schwerpunkt verlagtert sich aber kontinuierlich von den EU-15 zu den 12 „neuen“ Mitgliedstaaten.

Weitere positive Aspekte Österreichs, die das Land vor allem auch als Investitionsstandort interessant machen, sind die niedrige Arbeitslosenquote im EU-Vergleich, die geringe Streikhäufigkeit sowie soziale Stabilität und Sicherheit. Abschließend sei noch auf Österreichs Top-Position im Euroraum bezüglich wirtschaftspolitischer Ziele hingewiesen: In den Kategorien Arbeitslosigkeit, BIP pro Kopf, Leistungsbilanzsaldo und Staats­verschuldung steht Österreich signifikant besser da als der Durchschnitt des Euroraums.

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