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CEN & ISO Vienna Agreement: Es begann in Wien vor 20 Jahren

Logo 20 Years Vienna Agreement © Austrian Standards Institute
16. Dezember 2011

Die Zusammenarbeit der Europäischen und der Internationalen Normung wurde vor 20 Jahren mit dem in Wien unterzeichneten Vienna Agreement auf eine auch heute noch zukunftsweisende Basis gestellt. Bei einer international besetzten Konferenz Anfang November 2011 zogen Experten aus aller Welt Bilanz und diskutierten künftige Herausforderungen.

Der Juni 1991 markiert ein historisches Datum in den Beziehungen der Europäischen und der Internationalen Normung. Die Generalsekretäre des Europäischen Komitees für Normung CEN und der Internationalen Organisation für Normung ISO, Jacques Repussard (CEN) und Lawrence D. Eicher (ISO), unterzeichneten damals bei Austrian Standards Institute in Wien ein Abkommen, das die Zusammenarbeit auf eine neue Basis stellte. Zum 20jährigen Bestehen veranstaltete Austrian Standards am 4. November 2011 die internationale Konferenz „20 Years Vienna Agreement“, an der rund 100 Personen aus Österreich und aus aller Welt teilnahmen.

Ziel des „Vienna Agreement“ war, vor dem Hintergrund des geplanten Binnenmarkts mit gemeinsamen Normen ein Auseinanderdriften der Europäischen und der Internationalen Normung zu verhindern. Gleichzeitig wollte man unterschiedliche Festlegungen in den Europäischen bzw. Internationalen Standards verhindern und Doppelarbeiten vermeiden. Heute sind bereits rund 4.200 der 13.542 Europäischen Normen ident mit Internationalen Normen. Bei ISO werden derzeit 810, bei CEN 160 künftige Europäische und zugleich Internationale Normen entwickelt.

zuletzt aktualisiert am:
10. Januar 2012
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