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Musikwirtschaft

Mikrofon  © photocase.com/kinomaniac

Wenige Länder sind so von Ihrer Musikgeschichte geprägt wie Österreich. Das „Musikland“ bezieht einen Großteil seiner Identität aus dem Musikschaffen, das auch einen bedeutenden Wirtschafts- und Tourismusfaktor darstellt. Die einzigartige Verbindung von Tradition, Zeitgenössischem und Avantgarde ist einer der Erfolgsfaktoren.

 

Tradition und Innovation

Österreich ist das Land Mozarts, Haydns und Beethovens, das Land Schuberts und Bruckners, das Land des Wiener Walzers und der Strauß-Dynastie. Es ist die Heimstätte von weltbekannten Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Vienna Art Orchestra oder den Wiener Sängerknaben. Großereignisse, wie das Neujahrskonzert, werden in die ganze Welt übertragen und sind ein wesentlicher Teil der österreichischen Identität und ein Exportartikel erster Klasse.

Die österreichische Musikgeschichte ist aber auch von bahnbrechenden Avantgardepositionen gekennzeichnet, die immer wieder den Nährboden für innovative Erneuerung bilden. Basis dafür ist die Fähigkeit zur Synthese, zur Verbindung unterschiedlichster Einflüsse zu einer neuen, eigenständigen Einheit.

Die Erfindung der Zwölftonmusik in Wien durch Arnold Schönberg stellt einen Meilenstein in der Musikgeschichte dar. Herausragende Einzelpositionen wie Otto M.Zykan, Gerhard Rühm, Ernst Krenek, Friedrich Cerha, Roman Haubenstock-Ramati oder Anestis Logothetis stehen stellvertretend für eine Musikavantgarde. Der sogenannte „Sound of Vienna“, eine in den 1990ern entstandene Musikströmung elektronischer Musik in Wien, kann als eine aktuelle Form der Erneuerung gelten.

Autor  Doris Rothauer / Büro für Transfer
zuletzt aktualisiert am: 2008.07.9
 
 
 
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