Verkehrsinfrastruktur
Als Logistikstandort bietet Österreich ideale Bedingungen, denn die Qualitäten Österreichs als Logistikstandort sind umfassend. Als Knotenpunkt der Handelswege zwischen Ost und West sowie Nord und Süd verfügt Österreich über ein dichtes Netz von zeitgetakteten, direkten Verkehrsverbindungen von und nach den Ländern West-, vor allem aber auch Mittel- und Südeuropas. Das gilt für alle Verkehrsträger: So steht Österreich bei der Schienenfreundlichkeit an zweiter Stelle im europäischen Verkehrsträgermix.
Hochqualifizierte Speditions-, Logistik- und Transportbetriebe haben eigene europäische und internationale Netzwerke aufgebaut. Das hoch spezialisierte und international anerkannte Know-how in der Logistik zählt zu den eindeutigen Wettbewerbsvorteilen des Standortes Österreich.
Die Infrastruktur der österreichischen Logistikwirtschaft ist geprägt durch moderne Terminals mit Hochregallagern, ausreichende Umschlagsbereiche und gute Verkehrsanbindung sowie über eine erstklassige Kommunikationsinfrastruktur mit Breitbandverbindungen, flächendeckenden Mobilfunknetzen und ausgezeichneten Möglichkeiten der elektronischen Geschäftsabwicklung.
IKT-Infrastruktur
Die Telekommunikation spielt zunehmend die Rolle einer Schlüsselindustrie für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. Die Verfügbarkeit von Telekom-Infrastruktur in entsprechender Qualität zu einem erschwinglichen Preis und damit einhergehend eine Vergrößerung des Angebots an Telekom-Diensten und -Anwendungen zu international wettbewerbsfähigen Preisen sind entscheidende wirtschaftliche Standortfaktoren.
Diesen Anforderungen an den Telekom-Sektor wird internationalen Erfahrungen nach am besten eine wettbewerblich strukturierte Telekom-Landschaft gerecht. Der österreichische Telekom-Markt verfügt seit Beginn der Liberalisierung und der Schaffung wettbewerbsorientierter Rahmenbedingungen über höchste wirtschaftliche Dynamik und größtes Veränderungspotential.
Österreich ist Europameister bei E-Government
Bei dem 2007 zum siebenten Mal durchgeführten Benchmark der Basisdienste im E-Government hat Österreich wiederum den ersten Platz erreicht. Die Studie wurde in über 28 europäische Staaten (25 EU-Mitgliedstaaten sowie Island, Norwegen und Schweiz) durchgeführt.
Für die Wirtschaft ergeben sich durch E-Government entscheidende Vorteile. Die Effektivierung und Beschleunigung von Behördengängen führt zu großen Einsparungen. Dies stärkt sowohl einzelne Unternehmen, wie auch den gesamten Wirtschaftsraum. Die gute Stellung Österreichs in diesem Bereich ist auch Ausdruck der unternehmerfreundlichen und kundenorientierten Haltung der Behörden.

