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157 Millionen Euro Zuschuss. Startschuss für die neue Frankfurter U-Bahn-Linie

Der neue Frankfurter Stadtteil Europaviertel wird durch eine neue U-Bahn-Linie an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen.

Der Startschuss für das 281 Millionen Euro teure Verkehrsprojekt ist jetzt gefallen. Vom Bund kommt mit 126 Millionen der größte Teil, gezahlt aus dem Topf des Gemeindeverkehrs-Finanzierungsgesetzes. Das Land Hessen gibt seinerseits 31 Millionen dazu. Die restlichen 124 Millionen bringen die Stadt und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt auf, die Bauherrin ist. Laut Oberbürgermeister Feldmann gibt es im Europaviertel etwa 3800 Wohnungen, und es werde einmal über 30000 Arbeitsplätze verfügen. Ihr erster Abschnitt vom Hauptbahnhof bis zur Station Güterplatz und dann weiter bis zur Emser Brücke verläuft unterirdisch. Um die beiden Röhren mit einem Durchmesser von jeweils sechs Metern zu bohren, wird eine eigens für diesen Zweck zu bauende sogenannte Tunnelvortriebsmaschine eingesetzt, wie sie auch beim Bau des Gotthard-Basistunnels und für das Bahnprojekt Stuttgart21 verwendet wurde beziehungsweise wird. Das neue Europaviertel ist auf dem Areal des früheren Güterbahnhofs in unmittelbarer Nähe zur Frankfurter Messe und praktisch mitten in der Stadt entstanden, nachdem das Gleisfeld nicht mehr benötigt wurde.

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