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Beitragsbemessungsgrenzen in der deutschen Sozialversicherung steigen

Die sogenannten Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) in der deutschen Sozialversicherung für 2017 stehen fest. Die BBG in der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigt ab dem 1. Januar um 150 € monatlich auf 6.350 € im Monat, die BBG in der Kranken- und Pflegeversicherung um 112,50 € auf dann 4.350 € im Monat. Bis zur jeweiligen BBG sind Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten, in der Regel hälftig von Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Für die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung gelten ab dem 1 Januar 2017 folgende Sätze: Rentenversicherung unverändert 9,35 %, Arbeitslosenversicherung unverändert 1,5 %, Krankenversicherung unverändert 7,3 % und Pflegeversicherung 1,275 % (+ 0,1 Prozentpunkt). Arbeitnehmer zahlen ggf. zusätzlich einen Zusatzbeitrag zu ihrer Krankenkasse (von Kasse zu Kasse unterschiedlich – durchschnittlich derzeit 1,1 %) und zur Pflegeversicherung (Kinderlose + 0,25 Prozentpunkte). Für Arbeitgeber können zusammen mit den höheren BBG die Belastungen aus dem Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung für Mitarbeiter mit einem Monatsbruttogehalt von mehr als 6.350 € um 30,16 € monatlich steigen.

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