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Vorsicht bei vorgeblichen Veröffentlichungspflichten

6. März 2018

Aufforderungen von unbekannten Anbietern!

Immer wieder werden Unternehmen von anscheinend oder vorgeblichen „amtlichen Stellen“ angeschrieben, die kostenpflichtige Veröffentlichungen in Branchenregistern aller Art anbieten. Oft wird dabei der Anschein erweckt, es handele sich dabei um amtliche Veröffentlichungen, wie z.B. das Handels- oder Unternehmensregister, welches bei den zuständigen Gerichten geführt wird. Eine neue „Masche“ ist, die bei vielen Firmen und oft nur vage Vorstellung über die sogenannte „Datenschutzgrundverordnung“ auszunutzen, auch hier angeblich erforderliche oder vorgeschriebene Veröffentlichungen vorzunehmen. Oft wird dabei ein angeblich schon existierender Registereintrag mit der Aufforderung verschickt, diesen zu prüfen unmd „freizugeben“. Mit der „Freigabe“ wird dann allerdings ein kostenpflichtiger Eintrag, oft auf zwei Jahre beauftragt.

Unternehmen, die derartige Aufforderungen von unbekannten Anbietern erhalten sollten im Zweifelsfall bei ihrer Wirtschaftskammer oder dem zuständigen AußenwirtschaftsCenter nachfragen, ob es sich tatsächlich um eine Pflichtveröffentlichung handelt und ob der Anbieter seriös ist.

zuletzt aktualisiert am:
6. März 2018
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