In einem Angebot an einen österreichischen Käufer sollten Sie folgende Informationen festhalten:
Das Angebot sollte in Deutsch oder Englisch abgefasst werden.
Die Preiserstellung kann sowohl in EUR, als auch USD erfolgen. Häufig werden Waren DDP (Delivery Duty Paid) oder DDU (Delivery Duty Unpaid) und CIF (Cost Insurance Freight) angeboten. Wir raten Ihnen, die INCOTERMS
zu verwenden.
Nach getätigter Bestellung erwarten österreichische Firmen eine Bestätigung ihrer Bestellung durch den Lieferanten. Sollten in der Bestellung Konditionen des Angebots verändert worden sein, muss der Lieferant diese ausdrücklich bestätigen.
Verträge mit einem österreichischen Käufer können sehr frei in Form und inhalt abgeschlossen werden. Inhaltliche Beschränkungen bei Verträgen gibt es vor allem zum Schutz von Konsumenten.
Verträge können schriftlich und auch mündlich abgeschlossen werden, wesentlich ist die Willensbekundung. Beim Abschluss von Verträgen empfiehlt sich aber die Schriftform.
Der Eigentumsübergang findet beim Warenkauf bzw. Warenverkauf nicht mit der Vertragsunterzeichnung, sondern mit der Warenübergabe an den Käufer oder z.B. den Frachtführer statt. Für die Regelung der Lieferkonditionen empfiehlt es sich, die Incoterms zu verwenden.
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