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The sky is the limit!

Die Wiener Architekten Coop Himmelb(l)au bereichern die Frankfurter Skyline mit einem 185 Meter hohen Doppelturm, der die neue Heimat der EZB wird. Das Gebäude ist ein Landmark für die pulsierende Stadt und ist sowohl vom Stadtzentrum, als auch vom Main aus zu sehen.

COOP HIMMELB(L)AU wurde 1968 in Wien gegründet und arbeitet seither unter der Leitung von Wolf D. Prix als CEO und Design Principal in den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Design und Kunst.

Bei dem neuen Gebäude der EZB handelt es sich um zwei schlanke, verkantete Hochhausscheiben mit 43 bzw. 45 Etagen, die durch ein zentrales dreigeteiltes Atrium zu einem markanten Ensemble zusammengefügt wurden. Den horizontalen Gegenpol dazu schafft die Verbindung des Neubaus mit der denkmalgeschützten früheren Frankfurter Großmarkthalle, die mit ihrer markanten Backsteinarchitektur bis heute die Ansicht des nördlichen Mainufers zwischen Innenstadt und Osthafen prägt. Die sanierte Großmarkthalle wird zu einem „urbanen Foyer“ mit Konferenz- und Besucherzentrum, Bibliothek und Mitarbeiter-Restaurant, die jeweils als unabhängige Baukörper in die Halle eingestellt wurden. Auf einer Fläche von insgesamt rund 185.000 Quadratmetern werden rund 2500 Mitarbeiter für die weitere Stabilität des Euro sorgen.

Für diesen Entwurf hat Wolf D. Prix im November 2013 den renommierten Hessischen Kulturpreis erhalten. Diese Auszeichnung wird seit 1982 jährlich für besondere Leistungen in den Bereichen Kunst, Wissenschaft und Kulturvermittlung verliehen. „Mit dem Neubau der Europäischen Zentralbank schafft Coop Himmelb(l)au ein neues, modernes Wahrzeichen für Frankfurt“, begründete das elfköpfigen Kuratoriums die Ehrung.
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