Weltweiter Handel sowie Warentransport auf Schiffen gewinnen laufend an Bedeutung, wobei der Weg über die Adria-Häfen oft den kürzesten Weg darstellt. Mit der Modernisierung des Bahn- und Straßennetzes sowie Investitionen in den Ausbau der kroatischen Häfen werden Voraussetzungen für die Eingliederung der kroatischen Häfen in die europäischen See-, Schienen und Straßenkorridore geschaffen.
Der Hafen Rijeka als größter und wichtigster Transithafen Kroatiens kann bereits auf gute Verkehrsanbindungen verweisen und ist mit seinen zwei pan-europäische Korridoren bereits in Europa integriert.
Der im Jahr 2007 erreichte Gesamtumsatz des Hafens von 5,5 Mio. Tonnen Gütern und mehr als 140.000 TEU bedeutet zwar eine Steigerung von 84 % im Vergleich zum Vorjahr, liegt aber immer noch weit unter den Zahlen des Vorkriegsjahres 1989, wo beispielsweise allein 12 Mio. Tonnen Fracht umgesetzt wurden. Potenzial für die Zukunft ist also nicht schwer auszumachen.
Das Projekt „Cargo Centar Zagreb“ wiederum befindet sich zurzeit in der Entwicklungsphase. Im Laufe des Jahres sollen alle nötigen Genehmigungen zur Realisierung dieses Projektes in der Nähe der kroatischen Hauptstadt vorliegen, um potenzielle Investoren suchen zu können. Das Projekt Cargo Centar Zagreb wird nach dem Vorbild und in enger Zusammenarbeit mit dem Cargo Zentrum Graz durchgeführt. Weitere Informationen zu diesem Projekt folgen in Kürze.
Weitere Informationen zu dieser Marktsondierungsreise finden Sie unter http://wko.at/awo/hr, Rubrik Veranstaltungen.
