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Österreichs Sozialpartnerschaft mit globaler Vorbildwirkung

1. Oktober 2014

Eine Studie zeigt, dass Staaten mit gelebter Sozialpartnerschaft im Vergleich wirtschaftlich besser abschneiden – für Österreich ergibt sich dadurch ein wichtiger Standortvorteil.

Die österreichische Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell, das maßgeblich zu Wohlstand, Wachstum und der Schaffung von Beschäftigung im Land beigetragen hat. Das geht aus der Studie "Sozialpartnerschaft und makroökonomische Performance" des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO hervor.

Die Studie untersuchte im Zeitraum 1990-2012 in 16 europäischen Ländern, welche Wirkungen sozialpartnerschaftliche Strukturen auf unterschiedliche Aspekte der gesamtwirtschaftlichen Performance ausüben (Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Arbeitslosigkeit, Einkommensverteilung). Fazit: Volkswirtschaften mit hoher sozialpartnerschaftlicher Intensität weisen eine überdurchschnittliche makroökonomische Performance auf.

Für Österreich fällt das Ergebnis äußerst positiv aus: So hat das Land seit mehr als einem Jahrzehnt jedes Jahr gleiche oder bessere Entwicklungen als im Euroraum, einen hohen Leistungsbilanz-Überschuss, die niedrigste Arbeitslosigkeit und nach Luxemburg das höchste Pro-Kopf-Einkommen.

Zusammenfassend ist die Sozialpartnerschaft ein wichtiger Vorteil für den Wirtschaftsstandort Österreich. Die Sozialpartner haben viel dazu beigetragen, dass Österreich heute zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der Welt gehört.

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