Österreichs Standards für Infrastruktur und Bau sind vor allem europäisch und auch international ausgerichtet. Der freie Austausch über Grenzen hinweg steht immer mehr im Vordergrund. Grundlage ist die Europäische Bauproduktenrichtlinie 89/106/EWG, die in nationales Recht umgesetzt wurde und durch Normen ergänzt wird.
Immer mehr Bauprodukte, die in Österreich und im Europäischen Wirtschaftsraum auf den Markt kommen, müssen die CE-Kennzeichnung tragen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit aktualisiert jedes halbe Jahr eine Liste der entsprechenden Produkte.
CE-Kennzeichnung
Die Überwachung der Qualität obliegt in einem vierstufigen System dem Hersteller selbst oder einer notifizierten Stelle. Eine dieser Stellen ist das Österreichische Normungsinstitut. Ohne CE-Kennzeichnung dürfen die betroffenen Produkte nicht auf den Markt gebracht oder verkauft werden.
Eurocodes für Österreich
Die Eurocodes, Europäische Normen, definieren die Basis für Bemessungsregeln von Bauwerken jeglicher Art. Bedingt durch Klima, Lage und österreichische Gegebenheiten werden sie durch nationale Anhänge ergänzt. Einen Überblick bietet die Internetseite www.eurocodes.at .
Umwelt und Sicherheit
Sicherheit und Umweltschutz sind Österreich ein besonderes Anliegen. In diesen beiden Themen unterscheidet es sich von anderen europäischen Ländern. Vorgaben für Recyclingasphalt und die strengen Anforderungen an Verkehrszeichen, die Sicherheit auf den Straßen garantieren, sind nur zwei der zahlreichen Beispiele.
Detaillierte Informationen und aktuelle Entwicklungen bieten Ihnen die Webseiten des Österreichischen Normungsinstituts im Themenportal „Bau und Infrastruktur" .

