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Überblick

Forschung, Technologieentwicklung und Innovation sorgen nicht nur für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und eine stabile Beschäftigungsentwicklung. Sie tragen auch zur Bewältigung zukünftiger Herausforderungen bei. Österreichische Unternehmen beweisen bei Forschung und Entwicklung hohe Leistungsfähigkeit und bieten exportorientierte neue Technologien wie z. B. Nanotechnologie-Anwendungen oder Telematik-Lösungen an.

Inhalt:

Wirtschaftsfaktor Wissen

Die Brutto-Inlandsausgaben für Forschung und Entwicklung liegen in Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt. Die Investitionen ausländischer Unternehmen in F&E in Österreich steigen seit Jahren und erreichen ein hohes Niveau. Die heimische Industrie hat ihre Ausgaben für F&E in den vergangenen 10 Jahren verdoppelt. Erfolgreich exportierte österreichische Produkte und Dienstleistungen kommen aus den Bereichen:

  • Nanotechnologie 
  • Telematik

Wissen aus Tradition

1943 erfand der Österreicher Paul Eisler die Leiterplatte, einen Träger für elektronische Bauteile, der heute in allen elektronischen Geräten enthalten ist. Heute ist das österreichische Unternehmen AT & S der größte Leiterplattenhersteller in Europa und Indien und maßgeblich in China engagiert. Insbesondere im höchsten Technologiesegment, den HDI Microvia Leiterplatten, welche vor allem in Mobile Devices zum Einsatz kommen, ist das Unternehmen aus Leoben weltweit bestens positioniert. Der Konzern ist auch in der Forschung und Entwicklung von modernen Automotive-Leiterplatten sowie im Industrie- und Medizintechnikbereich erfolgreich tätig.

Forschung als Grundlage

Heute zählen österreichische Wissenschaftler bei der Quantencomputer-Forschung weltweit zur absoluten Spitze. Die beiden Innsbrucker theoretischen Physiker Peter Zoller und Hans Briegel sowie der Wiener Experimentalphysiker Anton Zeilinger gehören zu den weltweit meistzitierten Experten auf diesem Gebiet.

Die Bedingungen für die Entwicklung neuer Technologien in Österreich sind ausgezeichnet. Die Breite der österreichischen Forschungslandschaft ist beachtlich: Sie reicht von traditionellen, grundlagenorientierten Bereichen bis hin zu neuen, anwendungsorientierten Feldern. Betriebliche Forschung ist oft in innovationsfreudigen Klein- und Mittelbetrieben zu finden.

Mikro- und Nanotechnologie

Mikrotechnik und Nanowissenschaften gelten als vielversprechende Zukunftstechnologien und haben in Österreich einen hohen Stellenwert, besonders Halbleiterelektronik und Materialwissenschaften.

Zu den wichtigsten nanotechnologischen Produkten bzw. Anwendungsbereichen zählen:

  • Pigmente und andere Zusatzstoffe für Lacke und Kunststoffe
  • Prozessoren
  • Beschichtungen von Oberflächen wie Fliesen, Badewannen oder Arbeitsplatten
  • die Herstellung von zahnärztlichen Füllungsmaterialien
  • der Einsatz von Nanopartikeln für neuartige Diagnostika und Therapeutika

Derzeit setzen etwa 100 österreichische Unternehmen ihr Wissen um die Nanotechnologie ein. Und zahlreiche Unternehmen sind in Bereichen tätig, in denen Nano in Zukunft eine Rolle spielen wird, z.B. in Mikroelektronik , Optik, Medizintechnik , Sensortechnik , Werkstofftechnik , Pharmaindustrie , Autoindustrie , Textilindustrie , Luft- und Raumfahrt.

Technik der Gegenwart mit Zukunftspotenzial

Die Robotik beschäftigt sich mit dem Versuch, das Konzept der Interaktion mit der physischen Welt auf Prinzipien der Informationstechnik zu reduzieren. Sie umfasst Teilgebiete der Informatik (insbesondere der Künstlichen Intelligenz), der Elektrotechnik und des Maschinenbaus. Ziel der Robotik ist es, durch Programmierung ein gesteuertes Zusammenarbeiten der Roboter-Elektronik und Roboter-Mechanik herzustellen.

Die Optoelektronik versucht, die Vorteile der elektronischen Datenaufbereitung und -verarbeitung mit den Vorteilen der Übertragungseigenschaft des Lichtes zu kombinieren. Die Optoelektronik ist fester Bestandteil unseres täglichen Lebens, da sie in Bildschirmen, Rechnern, optischen Speichern und Datenträgern zum Einsatz kommt.

Die Halbleitertechnik befasst sich mit der technischen Herstellung mikroelektronischer Bauelemente und mikroelektronischer Baugruppen (integrierte Schaltungen) vorwiegend aus Halbleitermaterialien.

Neue Technologien für Mensch und Umwelt

Österreich ist das Land der innovativen Klein- und Mittelbetriebe. Viele mittelständische Unternehmen gehören in ihren Technologiebereichen und Nischenmärkten zu den Besten der Welt und finanzieren ihre Forschungs- und Entwicklungsausgaben überwiegend selbst. Einige multinationale Unternehmen konzentrieren in Österreich ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.

Österreichische Unternehmen stellen sich den zukünftigen Herausforderungen und entwickeln innovative technologische Produkte und Dienstleistungen für Mensch und Umwelt.

Herausforderung Energie-Effizienz

Ein wichtiger Geschäftsbereich der Fronius International GmbH ist die Solarelektronik. Mit der von Fronius entwickelten, neuartigen Brennstoffzelle mit höchster Effizienz und Wirtschaftlichkeit werden der europäische Markt sowie Brasilien, USA, Kanada, Indien und China beliefert.

In Österreich haben sich, um das Thema E-Mobilität voranzutreiben, heimische Leitbetriebe (Verbund, Magna, Siemens, AVL List, etc.) in einem Gemeinschaftsprojekt (Austrian Mobile Power ) zusammengeschlossen. So verfolgt die Initiative „Austrian Mobile Power“ die Vision, dass Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge künftig mit Strom aus erneuerbaren Energien fahren. Österreich bietet dabei als Land der erneuerbaren Energiequellen die besten Voraussetzungen für ein umweltfreundliches, auf erneuerbaren Energiequellen beruhendes, zukunftsfähiges Verkehrssystem.

Herausforderung Sicherheit

Die Firma Frequentis ist Weltmarktführer bei Flugsicherungssystemen und entwickelte das weltweit erste Großsystem volldigitaler Sprachvermittlung der europäischen Flugsicherung Eurocontrol.

Die Grabner Instruments Messtechnik GmbH ist einer der weltweit führenden Hersteller von automatischen Messgeräten zur Qualitätssicherung von Erdölprodukten.

Zur Sicherheit der Branche trägt auch die Phenomatics Virtual Reality Software GmbH bei, die einzigartige Software für die virtuelle Besichtigung von Raffinerien und für die Simulation von Fehlern und Unfällen entwickelt und weltweit vertreibt.

Die Schiebel Group ist führend bei Minensuchgeräten. Ein weiteres Produkt des Unternehmens sind unbemannte Helikopter, die aufgrund innovativer Forschung und ausgefeilter Technik bereits Weltmarktführer in diesem Bereich sind.

Die Durisol-Werke sind Pioniere in der Herstellung von Holzspanbeton-Lärmschutzwänden. Die Produktpalette zeichnet sich durch ihr ökologisches Profil in der Herstellung aus und besticht durch hervorragende Lärmschutzwerte.

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