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Überblick

In Österreich geht man mit dem ARA-System und der thermischen Verwertung von Müll seit vielen Jahren den nachhaltigen Weg bei der Nutzung von Rohstoffen. Und in Österreich ist auch der Weltmarktführer bei Messtechnik für Wassergüte beheimatet. Die Umwelttechnik hat in diesem, mit natürlichen Ressourcen und intakter Natur reichlich ausgestatteten Land eine lange Tradition. Und sie hat eine gute Position in der Wirtschaft. Ein Job in der Umwelttechnik schafft zwei weitere Jobs in der klassischen Industrie.

In nahezu jedem privaten Haushalt, jeder kommunalen Einrichtung, jedem öffentlichen Gebäude und jeder Produktionsanlage ist Umwelttechnik verbaut. Sehr oft ist sie unsichtbar, immer öfter gilt sie als selbstverständlich und manchmal wird sie erst bemerkt, wenn sie nicht (mehr) da ist. Die Mehrheit der österreichischen Unternehmen der Branche sind KMUs und sie setzen ihre geballte Kompetenz im Umwelttechnikbereich erfolgreich für ihre Kunden auf der ganzen Welt ein - ihre Exportanteile liegen bei über 80%.

Bei der Energie- und Umwelttechnik geht es um die Sicherstellung von Ressourcen und um klima- und umweltverträgliche Lösungen. In Österreich gibt es eine einzigartige Konzentration von Innovations-, Technologie- und Marktführern im Bereich der erneuerbaren Energien und der Umwelttechnologien. Bereits Anfang der 1970er Jahre begann man hier auf gesellschaftlicher und politischer Ebene, den Umweltschutz als wichtigen Faktor für den Erhalt der Lebensqualität zu verstehen. Deshalb finden Kunden aus aller Welt in Österreich technologisch ausgereifte Lösungen für Fragen der Zukunft, zum Beispiel

  • Müllentsorgung, Recycling, thermische Verwertung, Aufbereitung biogener Reststoffe
  • Luftreinhaltung und -messung
  • Wasserversorgung, Wasseraufbereitung, Trinkwasserreinigung


Die Branche ist innovativ und exportorientiert, die Unternehmen sind immer bemüht, praktische Lösungen zu finden. Besonders wichtig sind dabei nachhaltiges Wirtschaften und der Versuch, Materialien im Kreislauf zu halten.

 Wirtschaftsfaktor Umwelttechnik

Die österreichische Umwelttechnik-Branche besteht zum Großteil aus Klein- und Mittelbetrieben und befindet sich in einer rasanten technischen Entwicklung. Angetrieben wird diese Dynamik auch durch gezielte gesetzliche Maßnahmen.

Ökoinnovationen wirken sich unmittelbar positiv auf die Wirtschaft aus, wovon die Kunden der österreichischen Spezialisten profitieren. Besonders im Bereich Recycling gibt es neue Entwicklungen auf dem Markt, die ganze Wirtschaftszweige antreiben. In Österreich gibt es ein hohes Niveau der Wiederverwertung von Glas, Papier, Metallen und biogenen Stoffen. Die Wiederverwertungsrate für Siedlungsabfälle liegt bei rund 60%. Österreichische Unternehmen haben das Know-how der dazu notwendigen Technologien, logistischen und organisatorischen Abläufe und Dienstleistungen.

Zukunftstechnologie mit Geschichte

Seit über 100 Jahren sind österreichische Unternehmen mit innovativen grünen Technologien am Puls der Zeit. Die Kaplanturbine, 1913 vom österreichischen Ingenieur Viktor Kaplan entwickelt, ist heute noch die treibende Technologie im Bereich der Wasserkraft. Die Solarthermie startete in Österreich ihren Siegeszug und Recyclingtechnologien und -systeme aus Österreich kommen auf der ganzen Welt zum Einsatz.

Bis zur Jahrtausendwende lag der Schwerpunkt bei den Entwicklungen österreichischer Unternehmen auf Wasserschutz, Luftreinhaltung und Abfallwirtschaft. Heute sind erprobte Technologien dieser Bereiche weltweit gefragt. Aktuelle Themenfelder, mit denen sich österreichische Unternehmen befassen, sind die laufende Optimierung von Recyclingprozessen und Kreislaufwirtschaft, innovative Ansätze bei der Wasseraufbereitung und der biologischen Wasserklärung.

Wissensgetriebene Technologien für die Umwelt

Die Ausbildung spielt bei der Umwelttechnik eine große Rolle, denn Umwelttechnik braucht Fachkräfte aus vielen Feldern. Ein Beispiel für das Engagement Österreichs beim Expertennachwuchs ist die Ausbildung für Profis im Bereich Bioressourcen der TU Graz . Diese technische Universität erarbeitet mit 13 Wissenschafts- und Wirtschaftspartnern aus fünf Ländern, darunter dem Green Tech Cluster Styria , zwei neue Masterstudiengänge im Bereich der Bioressourcen. Das europäische Netzwerk für nachhaltige Energieinnovationen, kurz „eseia“, unterstützt die Entwicklung der neuen industriellen Berufsbilder „Biorefinery Engineers“ und „Bioressource Value Chain Managers“.

zuletzt aktualisiert am:
2018.01.29
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