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Überblick

In jedem Lego-Stein steckt österreichisches Know-how. Denn die Firma Lego verwendet für ihre Kunststoff-Bausteine Spritzgießmaschinen aus Österreich. Und wer in einem A380 fliegt, dem größten Passagierflugzeug der Welt, der blickt auf Rumpf- und Flügelteilen aus österreichischer Produktion. Das sind nur zwei Beispiele für die starke internationale Marktposition österreichischer Unternehmen der Chemie- und Kunststoffbranche, deren Exportquote ca. 70% beträgt. Viele der Firmen sind Traditionsfirmen, die mit Pionierleistungen und Innovationen an der Weltspitze stehen. Und die positive Entwicklung in der österreichischen chemischen Industrie und Kunststoffindustrie geht weiter. Dafür garantieren die hervorragende Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die hohen Forschungsquoten – im Pharmabereich 12%!

Die österreichische Kunststoffbranche umfasst die gesamte Wertschöpfungskette Kunststoff, vom Rohstoff bis zum Produkt. Dazu gehören

  • Rohstoffherstellung
  • Kunststoff-Maschinenbau
  • Werkzeug- und Formenbau
  • Kunststoff-Verarbeitung
  • Kunststoffspezifische Dienstleistungen sowie
  • Forschungseinrichtungen und Kunststoff-Ausbildungseinrichtungen

Ein regionaler Kunststoff-Cluster ermöglicht in Österreich eine enge Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bereiche bei Technik, Entwicklung und Ausbildung. Unter den Unternehmen der Branche finden sich sowohl Global Players als auch Spitzenreiter in Nischenbereichen, die ihren Kunden nachhaltige Produkte von höchster Qualität liefern.

Die Chemie ermöglicht Innovationen nachgelagerter Produktionen. Die Kunststoff-Branche hat als Querschnittbranche Verbindungen zu vielen anderen Feldern wie Mechatronik, Informationstechnologie, Medizintechnik, Automotive. Die gut funktionierende Kommunikation mit den Kunden ist dabei ein besonderes Erfolgsrezept der Branche in Österreich, die für ihre Verlässlichkeit geschätzt wird.

Weltweit im Einsatz

Die österreichische Chemie- und Kunststoff-Branche agiert international. Zum Beispiel befindet sich seit einigen Jahren das weltweite Forschungszentrum eines ursprünglich dänischen Unternehmens am Chemiepark in Linz, Oberösterreich. Dort forschen 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Materialien der Zukunft.

Österreich hat auch das weltweit führende Unternehmen im Bereich Chemie und Metallurgie mit Niederlassungen in Kanada, Slowenien, Japan und China aufzuweisen. Gegründet wurde dieses Unternehmen übrigens schon im Jahr 1898. Und einer der weltweit größten Konsumgüterproduzenten bezieht seine Verpackungen von einem österreichischen Kunststoff- und Verpackungshersteller.

Kooperation für optimale Lösungen

Österreichische Kunststoff-Firmen zeichnen sich durch besondere Kooperationsfähigkeit aus. Sie arbeiten in Plattformen und mit universitären und außeruniversitären Forschungspartnern an aktuellen Themen. So ist die Initiative „Smart Plastics“ das professionelle Service- und Know-how-Netzwerk für Projekte an der Schnittstelle von Mechatronik, Kunststoff und Design. 17 Partner nutzen die Mitgliedschaft in der Kooperations- und Innovationsplattform. Andere Kooperationen widmen sich den Themen Leichtbau und Produktionsflexibilisierung und -optimierung. Intensiv arbeitet der Kunststoff-Cluster, das Netzwerk der Kunststoffbranche in Oberösterreich und den Nachbarländern, am Thema Biokunststoffe.

Hervorragende Ausbildung

Das stark ausgeprägte Ingenieurswesen macht die Chemie- und Kunststoff-Branche in Österreich besonders wettbewerbsfähig. Das duale System bei der Lehrlingsausbildung ist Vorbild für viele andere Länder. Darüber hinaus gibt es Fachschulen und Höhere technische Lehranstalten mit Kunststoff-Schwerpunkt, ein Fachhochschulstudium und das Universitätsstudium Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben und der Johannes Kepler Universität Linz .

Die Umwelt im Blick

„Responsible Care“ ist eine weltweite freiwillige Initiative der chemischen Industrie zur Verbesserung der Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltsituation. Österreich war das erste Land, in dem eine externe Überprüfung der Einhaltung der RC-Vorgaben stattfand. Für die teilnehmenden österreichischen Firmen sind externe Audits verpflichtend. Österreich nimmt damit eine einzigartige Position in Europa ein.

In vielen Anwendungen spart Kunststoff deutlich mehr Energie und Ressourcen als für seine Herstellung nötig waren. Ständige Weiterentwicklung und der Trend zu besonders leichten Kunststofferzeugnissen tragen dazu bei, dass nur so viel Material eingesetzt wird, wie für die Sicherung der Funktion des Produkts unbedingt erforderlich ist.

Österreichs chemische Industrie hat eine ausgeprägte biogene Rohstoffbasis. Insbesondere der Kunststoff-Cluster befasst sich intensiv mit diesem Thema. Bei der österreichischen Biodieselproduktion stammen rund 40% der eingesetzten Rohstoffe aus dem Abfallregime. Das ist ein internationaler Spitzenwert. Und ein weiterer Punkt verdeutlicht, dass die Branche Verantwortung für die Zukunft übernimmt: Auf den Einsatz von Palmöl wird in Österreich verzichtet.
zuletzt aktualisiert am:
2018.03.29
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