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Überblick

Ein 200 Jahre alter Weltmarktführer in innovativer Bau-Technologie? In Österreich gibt es das. Eine 1819 gegründet Firma hat den traditionell bewährten Baustoff Ziegel so verbessert, dass er modernsten Wärmeschutzanforderungen entspricht. Diese Ziegel stehen für verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen, geringen Energieverbrauch und langfristige Kosteneinsparungen. Das Beispiel zeigt: Klimaschutz ist eine echte Chance für Nachhaltigkeit und ein Wettbewerbsvorteil. Vorne mit dabei sind österreichische Firmen auch bei BIM (Gebäudedatenmodellierung) für die softwaregestützte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden.

Die Leitidee des nachhaltigen Bauens ist die Erkenntnis, dass Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft ineinandergreifende Systeme sind. Ein nachhaltiges Gebäude zeichnet sich durch eine hohe ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualität aus. Das ergibt einen Mehrwert für die Umwelt und für die Gesellschaft. Der Gebäudesektor liegt beim Energieverbrauch und den CO2-Emissionen EU-weit mit einem Anteil von 40% deutlich vor dem Verkehr und der Industrie. Der Einsatz neuer Technologien im Gebäudebau hat also ein enormes Einsparungspotenzial. Energieeffiziente Gebäude stellen eine wesentliche Ergänzung zu den Erneuerbaren Energieträgern dar, wenn es um eine sinnvolle Klimastrategie geht.

Nachhaltiges Bauen hat viele Facetten und braucht eine spezielle Planung, die richtigen Materialien und eine fachgerechte Ausführung. Im Bereich der Gebäudetechnologien hat sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem der führenden Länder entwickelt. Die Palette reicht von hochmodernen Fenstern und Türen über Passivhaus-taugliche Lüftungsanlagen bis hin zu automatischen Biomasseheizungen und Solaranlagen. Und selbstverständlich gehört zur österreichischen Expertise auch die Gebäudezertifizierung. Kunden aus aller Welt finden in Österreich Experten für

  • Planungs- und Beratungsdienstleistungen
  • Baustoffe
  • Gebäudetechnik
  • Erneuerbare Energien
  • Forschung und Entwicklung

Österreichische Unternehmen sind aber nicht nur in der Neukonzeption von nachhaltigen Gebäuden erfolgreich. Immer öfter wird durch Umbau- und Sanierungsarbeiten bei bestehenden Gebäuden die Energieeffizienz so erhöht, dass die Betriebskosten wesentlich gesenkt werden können.

Vorzeigeprojekte - international vorbildlich

Österreichische Anbieter nehmen in allen Bereichen des Green Building führende Positionen ein. Das zeigt sich an so manchem Demonstrationsprojekt, zum Beispiel am LISI-Haus. Es ist der erste österreichische Beitrag zum Wettbewerb Solar Decathlon, dem bedeutendsten Wettbewerb im Bereich des solaren und nachhaltigen Bauens. Das LISI-Haus kombiniert modulare Leichtbauweise, ökologische Materialien und erneuerbarer Energie im leistbaren Wohnbau. LISI erzeugt genug Energie, um den täglichen Bedarf der Bewohner zu decken.

Oder das Plus-Energie-Bürohochhaus am TU-Campus Getreidemarkt: Es ist das weltweit erste Bürohochhaus, das mehr Energie ins Stromnetz speist, als für den Gebäudebetrieb benötigt wird.

Und dann noch das Holzhochhaus „HoHo Wien“ mit einem Holzanteil von rund 75% ab Erdgeschoss. Mit ihm setzen die Planer ein Zeichen für ressourcenschonendes und nachhaltiges Bauen und leisten einen Beitrag zum Klimaschutz. Denn ein Kubikmeter verbautes Holz entlastet die Atmosphäre um ein bis zwei Tonnen CO2.

Diese einmaligen österreichischen Projekte entsprechen in allen Teilen höchsten architektonischen Ansprüchen und übererfüllen die Klimaziele der EU. Viele österreichische Expertinnen und Experten, die sich durch Demonstrationsprojekte kennen, treten gemeinsam international auf, um die Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung zu verbessern und weitere Innovationen anzuregen. Auf diese Weise wurden zum Beispiel die ersten Passivhäuser in Kanada und Indonesien realisiert. Denn das Thema Energieeffizienz gewinnt weltweit stark an Bedeutung. Für die Zukunft bedeutet das ein weiter steigendes internationales Interesse an den österreichischen Entwicklungen.
zuletzt aktualisiert am:
2018.03.12
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