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Suche nach Exoplaneten mit Teleskopen aus Österreich

2015.01.22

Astronomen in der chilenischen Atacama-Wüste suchen mit 12 hochqualitativen Teleskopen aus Österreich nach Planeten bei anderen Sternen.  

Der österreichische Teleskopbauer ASA Astrosysteme GmbH lieferte 12 Teleskope für eine neue Anlage in unmittelbarer Nähe des Paranal-Observatoriums der europäischen Astronomie-Organisation ESO im Norden Chiles. Der Standort am Berg Paranal in der Atacama-Wüste bietet ausgezeichnete Beobachtungsbedingungen.

Die Beobachtungsinstrumente aus Österreich werden im Rahmen des Projektes "Next-Generation Transit Survey" (NGTS) bei der Suche nach Exoplaneten eingesetzt. Das sind Planeten, die von der Erde aus gesehen direkt vor ihrem Mutterstern vorbeilaufen. Die dabei entstehende winzige Abschattung des Sternenlichts lässt sich mit empfindlichen Kameras messen.

Die Anlage ist so konzipiert, dass sie völlig automatisiert kontinuierlich die Helligkeit von mehreren 100.000 vergleichsweise hellen Sternen vermessen wird. Dabei soll eine bisher für derartige bodengebundene Instrumente unerreichte Genauigkeit erzielt werden. Die gesammelten Daten werden im ESO-Archiv gespeichert und sind so Astronomen auf der ganzen Welt zugänglich.

Bei den 12 von ASA gelieferten Instrumenten handelt es sich um modifizierte Versionen hochqualitativer kommerzieller 20-Zentimeter-Teleskope. ASA hat auch schon Teleskope für das von Polen geleitete "Solaris"-Projekt geliefert, das Exoplaneten sucht, die ein Doppelsternsystem umkreisen.
 

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