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F&E-Ausgaben in Österreich steigen konstant

2015.05.07

Österreichs Forschungsquote wird dieses Jahr erstmals bei über 3% liegen - mehr als 10 Mrd. Euro werden 2015 für Forschung & Entwicklung aufgewendet.

Im Jahr 2015 werden die österreichischen Bruttoinlandsausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) nach einer Schätzung der Statistik Austria erstmals mehr als 10 Mrd. Euro betragen. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) entspricht das einer Forschungsquote von knapp über 3%.

Den größten Anteil an den Forschungsausgaben tragen mit 4,76 Mrd. Euro (47,2%) die Unternehmen, gefolgt vom öffentlichen Sektor mit 3,77 Mrd. Euro (37,3%). 43 Mio. Euro (0,4%) kommen aus dem privaten gemeinnützigen Bereich. Der Rest der F&E-Ausgaben fließt aus dem Ausland (15,1% oder 1,53 Mrd. Euro) zu und stammt überwiegend von internationalen Konzernen, deren heimische Tochterunternehmen in Österreich Forschung betreiben. Auch Rückflüsse aus EU-Rahmenprogrammen werden hier hinzugezählt.

Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote auf Platz 5 (internationale Vergleichszahlen aus 2013). Lediglich Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland weisen eine höhere F&E-Quote auf. Die durchschnittliche Forschungsquote der EU-28 lag im Jahr 2013 bei 2,01%.

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