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Industrie 4.0: Österreichs erste Pilotfabrik

2015.09.17

Die Technische Universität Wien und 20 Unternehmen werden gemeinsam in Österreichs erster „Pilotfabrik für Industrie 4.0" Produktionsmethoden der Zukunft entwickeln.

Die durchgängige Digitalisierung und Vernetzung von Werkzeugmaschinen, Robotern und Produkten über das Internet – kurz Industrie 4.0 genannt – bringt weitgehende Veränderungen für Unternehmen und Gesellschaft. Für den Standort Österreich bedeutet dies Chance und Herausforderung zugleich.

Industrie 4.0 soll österreichischen Produktionsunternehmen einen fixen Platz in internationalen Zulieferketten sichern. Dafür benötigen die Unternehmen aber neue Verfahren, die sie nur außerhalb des regulären Betriebs entwickeln und testen können – in Pilotfabriken.

Mit der kürzlich in Wien eröffneten ersten Pilotfabrik für Industrie 4.0 wird nun ein Betrieb aufgebaut, mit dem sich österreichische Unternehmen auf die Zukunft der Industrieproduktion vorbereiten sollen. 

Auf Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) entwickelt dort die Technische Universität (TU) gemeinsam mit 20 Unternehmen neue Methoden, Maschinen und Produktionsverfahren, die später von Unternehmen in ihre reguläre Fertigung übernommen werden können. Gleichzeitig wird die Pilotfabrik aber auch als Lernlabor zur Weiterbildung genutzt.

Insgesamt werden 4 Mio. Euro investiert. Die Hälfte davon wird vom bmvit finanziert, den Rest investieren die TU Wien und beteiligte Unternehmen. Die erste Phase läuft bis 2017. Bis dahin will das Technologieministerium weitere Pilotfabriken in Österreich errichten.

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