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Österreich: Erfreuliches Exportplus im 1. Halbjahr 2015

2015.09.25

Trotz schwieriger globaler Rahmenbedingungen stiegen die Exporte in den ersten 6 Monaten des Jahres leicht an - gleichzeitig halbierte sich das Handelsbilanzdefizit. Besonders positiv entwickelte sich der Außenhandel mit Drittstaaten.

Laut den vorläufigen Ergebnissen der Statistik Austria legten die Exporte in den ersten sechs Monaten um 1,4% auf 64,4 Mrd. Euro zu, während die Importe um 0,2% auf 65,2 Mrd. Euro stiegen. Gleichzeitig hat sich das Handelsbilanzdefizit gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 1,6 Mrd. Euro auf 0,9 Mrd. Euro fast halbiert.

Besonders erfreulich - und eine Bestätigung der eingeschlagenen Exportstrategie - ist der kontinuierliche Zuwachs bei den österreichischen Ausfuhren in Drittländer (+1,8% auf 19,9 Mrd. Euro). Im ersten Halbjahr 2015 machten diese einen Anteil von knapp 31% der Gesamtausfuhren aus. Auch die Einfuhren nahmen zu (+3,0% auf 19,4 Mrd. Euro). Importseitig waren China (+11,5%) und die Schweiz (+0,1%), exportseitig die USA (+19,6%) und die Schweiz (+5,9%) die wichtigsten zwei Handelspartner unter den Drittstaaten.

In die EU-Mitgliedstaaten kletterten die Lieferungen um 1,2% auf 44,51 Mrd. Euro; die Warenbezüge aus der EU lagen mit 45,85 Mrd. Euro um 0,9% niedriger als im ersten Halbjahr 2014. Rund 69% der österreichischen Gesamtexporte gingen in die EU. Unter den 10 wichtigsten Ausfuhrdestinationen waren 7 EU-Mitgliedsstaaten: Deutschland (+0,8%), Italien (+1,0%), Frankreich (-18,6%), Tschechische Republik (+4,2%), Ungarn (+2,7%), Polen (+15,2%) und Vereinigtes Königreich (+5,0%).

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