Advantage Austria Navigation zeigen
Wir glauben Sie sind in den Vereinigten Staaten von AmerikaZu dieser LänderseiteAnderes Land

Forschungsstandort Österreich weltweit im Fokus

2016.03.31

Österreich hat von der steigenden Internationalisierung in Forschung und Entwicklung außerordentlich profitiert. Am aktivsten sind Unternehmen aus Deutschland, USA und der Schweiz.

Die F&E-Aktivitäten ausländischer Unternehmen haben seit 1995 wesentlich zur Steigerung der österreichischen F&E-Quote beigetragen. Das zeigt eine vom Austrian Institute of Technology (AIT) , Innovation Systems Department, veröffentlichte Studie über Forschungsinvestitionen multinationaler Unternehmen in Österreich.

Im Zeitraum von 2004 bis 2013 stiegen die F&E-Ausgaben von multinationalen Unternehmen in ausländischem Besitz von 1,6 Mrd. Euro auf über 3,4 Mrd. Euro. Das bedeutet, dass mittlerweile mehr als die Hälfte der gesamten F&E-Ausgaben des Unternehmenssektors in Österreich von auslandskontrollierten Unternehmen getätigt werden. Dies ist im internationalen Vergleich ein außerordentlich hoher Wert, der in Europa nur von Irland (71%) und Belgien (66%) übertroffen wird. Frankreich (27%), Deutschland (26%), aber auch Finnland (14%) liegen deutlich hinter Österreich.

Die wichtigsten ausländischen Unternehmen, die F&E in Österreich betreiben, kommen aus Deutschland (47% aller F&E-Ausgaben ausländischer Firmen) und den USA (15,4%), gefolgt von der Schweiz (11,7%) und Kanada (8,7%). Chinesische Firmen gaben 86 Mio. Euro für F&E in Österreich aus (2,5%).

Die Entwicklung zeigt, dass Österreich seine Position als attraktiver Forschungsstandort im internationalen Wettbewerb behaupten kann.

drucken
©©ADVANTAGE AUSTRIA