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Österreich steigert F&E-Ausgaben

2016.04.28

Die österreichische Forschungsquote liegt mit über 3% auch im Jahr 2016 über dem europäischen Zielwert für 2020.

Nach einer Schätzung der Statistik Austria für das Jahr 2016 werden die österreichischen Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) um 2,9% auf insgesamt 10,74 Mrd. Euro steigen. Das entspricht einer Forschungsquote von 3,07% des Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Den größten Anteil an den Forschungsausgaben tragen mit 5,14 Mrd. Euro (47,8%) die Unternehmen, gefolgt vom öffentlichen Sektor mit 3,83 Mrd. Euro (35,7%). 49 Mio. Euro (0,5%) kommen aus dem privaten gemeinnützigen Bereich. Der Rest der F&E-Ausgaben fließt aus dem Ausland (16% oder 1,72 Mrd. Euro) zu und stammt überwiegend von internationalen Konzernen, deren heimische Tochterunternehmen in Österreich Forschung betreiben. Auch Rückflüsse aus EU-Rahmenprogrammen werden hier hinzugezählt.

Die Forschungsquote stieg für Österreich in den vergangenen Jahren stark und liegt seit 2014 beständig bei über 3%.

Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote auf Platz 3 (internationale Vergleichszahlen aus 2014). Lediglich Finnland (3,17 %) und Schweden (3,16 %) weisen eine höhere F&E-Quote auf. Die durchschnittliche Forschungsquote der EU-28 beträgt 2,03%. 

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