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Gutes Geschäftsjahr 2015 für Österreichs Papierindustrie

2016.05.04

Die österreichische Papierindustrie konnte 2015 die Produktion um 2% auf 5 Mio. Tonnen steigern. Gleichzeitig entwickelt sich die Branche zunehmend in Richtung „Bioraffinierie“.

Die österreichische Papierindustrie blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Die insgesamt 24 Betriebe der Branche produzierten mit rund 8.000 Beschäftigten 5 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe. Das entspricht einem Zuwachs von 2% gegenüber 2014. Rückgänge beim inländischen Verbrauch konnten durch wachsende Exporte -  hauptsächlich in die umliegenden EU-Staaten, Südamerika sowie in den Nahen und Mittleren Osten – mehr als kompensiert werden. Die Exportquote lag 2015 bei 87%, der Umsatz bei 3,8 Mrd. Euro.

Die Produktion konnte in allen Sortimenten gesteigert werden – bei den grafischen Papieren (+0,2%) ebenso wie bei den Spezialpapieren (+1,5%). Besonders gut schnitt der Verpackungssektor mit einem Plus von 4,9% ab.

Durch Investitionen und die optimale Nutzung des Rohstoffs Holz entwickelt sich die Branche zunehmend in Richtung „Bioraffinerie“. Viele Unternehmen produzieren längst nicht mehr nur Papier und Zellstoff, sondern eine Vielzahl innovativer Faser- und chemischer Produkte. Textilgarne, aber auch neue Anwendungen wie faserverstärkte Kunststoffkomponenten, Chemikalien oder Lebensmittelzusatzstoffe werden aus Nebenprodukten der Zellstofferzeugung produziert.

Darüber hinaus gehört die Papierindustrie seit Jahren zu den Vorreitern in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz. So deckt die Branche ihren Primärenergiebedarf  von 14.400 GWh bereits zu 90% aus standorteigener Produktion in hocheffizienten Anlagen. Und die CO2-Emissionen konnten seit den 1990-Jahren pro Tonne Papier um 40% reduziert werden.

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