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Mikroelektronik: Österreich bekommt Forschungszentrum auf Weltniveau

2017.09.05

Die österreichische Elektroindustrie erhält im Rahmen der „Silicon Austria"-Initiative über die kommenden fünf Jahre insgesamt 280 Mio. Euro für Forschungsprojekte.

In Österreich entsteht ein internationales Forschungszentrum für Mikroelektronik. Die Labors werden in drei Städten eingerichtet, wobei die Standorte unterschiedliche Schwerpunkte haben. In den kommenden fünf Jahren wollen Bund, Bundesländer und Unternehmen insgesamt 280 Mio. Euro in die neuen Strukturen stecken. Mit dem Geld werden gezielt Forschungsprojekte von Hochschulen und Unternehmen gefördert. Das Projekt läuft unter dem Namen „Silicon Austria“.

Bei der Umsetzung ab Oktober handelt es sich um eine bewusste Weichenstellung in diesen zukunftsträchtigen Forschungs- und Industriebereich. In den ersten fünf Jahren rechnet man mit rund 500 zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Forschung und Entwicklung, mittel- und langfristig soll der momentan rund 4.000 Forscher umfassende Sektor weiterhin wachsen.

Elektronik und Mikroelektronik sind die Basis der Digitalisierung und damit vieler zukunftsträchtiger Geschäftsfelder. Ein Zehntel der weltweiten Wirtschaftsleistung hängt von Elektronikprodukten und daran hängenden Dienstleistungen ab.

Mit „Silicon Austria" bündelt Österreich seine Kompetenz im Elektronikbereich sowohl in der Hardware als auch Software und stärkt die internationale Position seiner Betriebe. Schon jetzt verfügt Österreich über eine starke Elektronikindustrie und viele Weltmarktführer. In Österreichs Elektronikindustrie arbeiten mehr als 63.000 Menschen in über 180 Unternehmen und erwirtschaften einen Umsatz von rund 80 Mrd. Euro.

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