Nur wer seine Umwelt schützt, kann guten Gewissens in die Zukunft blicken. Österreich ist Pionierland in der Umweltnormung. Mehr als 1.000 Normen betreffen die Umwelt im weitesten Sinn.
Der Großteil der Normungsarbeit beschäftigt sich seit mehr als drei Jahrzehnten mit dem Thema Müll. "Vermeiden statt Produzieren" ist dabei der oberste Grundsatz. Für den Abfall, der doch anfällt, heißt es dann "Trennen und Recyclen". Das zweite Kernthema der Umweltnormung ist Wasser, Wasserqualität sowie Aufbereitung.
Umwelt heißt mehr als Wasser und Müll – gerade in Österreich. Strahlenschutz, Bodenqualität, Akustik und Schwingungen sind jüngere Themen, deren Einbettung in die Europäische Normung Schritt für Schritt voranschreitet. Denkanstöße aus Österreich werden immer wieder aufgenommen.
Pionierarbeit leisten Österreichs Experten für Spezialfälle. Jüngst wurde ein Siegel für nachhaltig konstruierte und reparaturfreundliche Elektrogeräte erarbeitet. Zur Umweltnormung im weitesten Sinn gehören auch Fragen wie zum Beispiel:
Österreichs Umweltgesetze sind eng mit Normen verbunden. Grenzwerte, Baubestimmungen und Untersuchungsmethoden werden mit Hilfe der Normung präzisiert oder kontrolliert. Die Umwelt soll lebenswert bleiben – auf lange Sicht.
Detaillierte Informationen und aktuelle Entwicklungen bieten Ihnen die Webseiten des Österreichischen Normungsinstituts im Themenportal "Umweltschutz".