Agrarwirtschaft und Forstwirtschaft hat in Österreich einen hohen Stellenwert. Mehrere hundert Normen kümmern sich um Erde und Holz. Basis für die Normung ist die internationale Normung, die durch Richtlinien Vorgaben für ganz Europa festlegt. Trotzdem hat Österreich einige Eigenheiten und speziell in der Holznormung impulsgebende Dokumente erarbeitet.
Während in Europa noch eine Bodenrahmenrichtlinie diskutiert wird, erarbeiteten österreichische Experten national geltende Analysemethoden für den Boden. Mit neuen Themen gibt das Alpenland Impulse weiter: Etwa die Prüfung von Waldböden oder die Qualität von künstlichen Vegetationsschichten sind nur zwei Beispiele.
Dem Kompost wird spezielle Aufmerksamkeit gewidmet. Die bundesweite Kompostverordnung legt die Qualität dieses Wertstoffes aus Abfall fest. Landesgesetze regeln die Verteilung. Die Kompostnormen geben Werkzeuge zur Kontrolle in die Hand.
Ein zum Ackerland gehöriges Thema stellen die landwirtschafltichen Maschinen dar. Österreich ist dabei der internationalen Normung – Maschinenrichtlinie und Maschinensicherheitsverordnung – verpflichtet. Durch die bergige Landschaft sind einige Spezialnormen entstanden, die diesem Gefahrengebiet Sicherheit garantieren.
Detaillierte Informationen und aktuelle Entwicklungen bieten Ihnen die Webseiten des Österreichischen Normungsinstituts im Themenportal „Agrartechnik und Forsttechnik" .
Normen
Boden und Holz sind für Österreich wertvolle und wirtschaftlich bedeutende Güter. Informieren Sie sich über die Regeln und Normen der Agrarwirtschaft und Forstwirtschaft. Österreichs hohe Qualitätsansprüche an Boden und Holzprodukte geben der europäischen Normung Impulse.
