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Normen

Kleidung für jede Lebenslage. Informieren Sie sich über ÖNORMEN, welche die Qualität von Textilien, Leder und Schutzbekleidung regeln. Gut etablierte Internationale und Europäische Normen werden laufend auf dem neuesten Stand gehalten.

 

Kleidung soll so bleiben wie gekauft

In Österreich ist die Echtheit der Farbe ein besonders wesentliches Kriterium. Mehr als 100 der 350 Textil-Normen stellen Prüfungsverfahren für Farbe bereit. Kleidung und Textilien sollen weder durch Dampf, Schweiß, Meerwasser noch durch gechlortes oder heißes Wasser ihre Strahlkraft verlieren.

Neben der Farbechtheit sind einige Spezialbereiche umfassend genormt. Für Menschen mit sensibler Haut etwa ist es wichtig, dass Textilien vor ultravioletter Sonnenstrahlung schützen. Dafür wurde die Norm EN ISO 13758 entwickelt. Einige Azofarbstoffe sind sind gemäß ÖNORM ISO 14362 (2 Teile) aus gesundheitlichen Gründen per Gesetz verboten.

Den Bereich Leder (für Schuhe, Möbel oder die Innenausstattung von Autos) decken rund 140 Normen ab. In Übereinstimmung mit Internationalen und Europäischen Normen regeln sie die gängigen Prüfverfahren. Um die teilweise als krebserregend eingestuften und daher verbotenen Azofarbstoffe nachzuweisen, gibt es die ÖNORM EN 14362.

Textilien sollen nicht nur kleiden, sondern auch schützen

Dies ist bei Kinderkleidung besonders wichtig. Daher regeln spezielle Normen zum Beispiel Bänder und Kordeln an Kleidungsstücken für Kinder. Auch das Brennverhalten muss bestimmten Normen entsprechen. Das Thema Schutzkleidung behandeln mehr als 80 unterschiedliche Normen. Davon umfasst ist Arbeitskleidung, die Schweißer, Metallarbeiter oder Feuerwehrmännern bei ihrer gefährlichen Arbeit schützen soll. Auch Sportkleidung unterliegt speziellen Normen. Ob Profi oder Amateur: Schutzanzüge, Schuhe und Protektoren sind für Motorradfahrer, Reiter oder Eishockeyspieler die letzte „Knautschzone“ vor einer Verletzung.

Aktuelle Entwicklungen

Die Internationale Norm ÖNORM EN ISO 3758 mit ihren Pflegekennzeichnungs-Codes gibt Anleitungen für die Pflege von Kleidung und wird derzeit aktualisiert. In Arbeit ist auch die Vereinheitlichung von Größenbezeichnungen. Ziel ist es, ein weltweit einheitliches Bezeichnungssystem zu finden. Eine Einigung steht hier allerdings noch aus.

Detaillierte Informationen und aktuelle Entwicklungen bieten Ihnen die Webseiten des Österreichischen Normungsinstituts im Themenportal "Textilien und Bekleidung".

 
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zuletzt aktualisiert am: 29. Dezember 2008
 
 
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