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Voestalpine und Thyssenkrupp testen CO2-freie Stahlerzeugung mit Wasserstoff

13. November 2019

Linz/Duisburg. Die Stahlproduktion soll sauberer werden. Das haben sich der österreichische Technologiekonzern Voestalpine und der deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp zum Ziel gesetzt. Die ersten Versuche für eine grünere Stahlherstellung sind parallel in Linz und in Duisburg gestartet.

So hat die Voestalpine Mitte November 2019 im Rahmen eines 18-Millionen-Euro-Projektes eine Pilotanlage zur CO2-freien Stahlerzeugung in Betrieb genommen. Dabei handelt es sich um die weltweit größte Wasserstoff-Elektrolyse-Anlage, mit der das Unternehmen eine neue Hybridtechnologie zwischen den mit Koks und Kohle erhitzen Hochöfen und den so genannten Elektrolichtbogenöfen betreibt. Die Elektrolichtbogenöfen sollen dabei mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden.

Parallel dazu hat der größte deutsche Stahlhersteller Thyssenkrupp den Versuch gestartet, für die Befeuerung von Hochöfen anstelle der klimaschädlichen Kohle teilweise Wasserstoff zu verwenden und damit zur klimaneutralen Stahlproduktion beizutragen. Beide Unternehmen arbeiten im Sinne der Klimaziele daran, mit Wasserstoff fossile Energieträger in der Stahlindustrie langfristig zu verdrängen. Voestalpine ist dabei neben eigener Stahlproduktion ein wichtiger Zulieferer für die Branche.

zuletzt aktualisiert am:
15. November 2019
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