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Überblick

Eines der größten Bürogebäude in Holzhybridbauweise der Welt (21 Meter hoch, 16 Meter breit und insgesamt 120 Meter lang) steht in Österreich. Beim Holzbau, bei Passivhäusern und Plusenergiehäusern setzen österreichische Unternehmen Standards.

Wenn man alle vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche berücksichtigt, die unmittelbar von der Bauwirtschaft abhängen, dann zählt die Bauwirtschaft zu einem der bedeutendsten Arbeitgeber in der gesamten Volkswirtschaft. Die Bauwirtschaft ist auch wesentlich an der Vermögensbildung beteiligt. Rund 70% des gesamten österreichischen Anlagevermögens sind Bauten.

Die Branche Hochbau repräsentiert österreichweit etwa 4.250 Unternehmen mit insgesamt ca. 110.000 Beschäftigten. Die Struktur der Betriebe ist sehr unterschiedlich. Den großen Unternehmen mit Ausrichtung auf den Schlüsselfertigbau stehen klassische Handwerksunternehmen mit zwei bis zehn Beschäftigten gegenüber. Die Nummer eins der österreichischen Unternehmen beschäftigt rund 10.300 Mitarbeiter und erwirtschaftet eine Bauleistung von rund 14 Mrd. Euro pro Jahr.

Österreich–Schwerpunkt: Nachhaltigkeit

Besonders erfolgreich sind Österreichs Unternehmen der Branche Hochbau und Baustoffe im Bereich Ökologie im Bau: Sie bauen mit natürlichen, ökologischen, nachwachsenden, recycelfähigen Materialien wie Holz, Lehm, Kalk, Stein und bauen und dämmen mit Naturmaterialien.

Bei Bauen mit Holz und dem Einsatz von Holzprodukten wie Fenster, Böden, Möbel sind österreichische Unternehmen international ganz vorn mit dabei. Ebenso bei der Energieeffizienz, dem ökologischen und energiesparenden Bauen (Niedrigenergie, Passivhau, Plusenergiehaus) und bei der Digitalisierung im Bau.

Österreichische Unternehmen reagieren auf die Herausforderungen der Zukunft nicht nur im Bereich von Energie und Umweltschutz, sondern auch bei der Gebäudenutzung. So gibt es in der Branche Experten für integrales und modulares Bauen, Mehrfachnutzung und für generationengerechtes Bauen (Flexibilität und Barrierefreiheit).

Innovationen

Bei Baustoffen haben österreichische Unternehmen ein besonderes Know-how. Eine lange Tradition wird mit innovativen Lösungen kombiniert. Österreichische Unternehmen entwickelten zum Beispiel ein besonders energieeffizientes Innendämmsystem, Trockenbeton, der ohne Mischmaschine verarbeitet werden kann, einzigartige Vollwertziegel und vollautomatisch produzierte Bewehrungskörbe für den Stahlbetonbau.

Große Zukunft

Die rasant voranschreitende Urbanisierung in den Entwicklungs- und Schwellenländern eröffnet der Bauindustrie einen Zukunftsmarkt. Bis 2025 wird zum Beispiel das Marktvolumen im Bereich Hochbau in der Region Asien/Pazifik um sieben Prozent pro Jahr wachsen.

Die meisten Chancen im Hochbau entstehen durch die Notwendigkeit, sozioökonomisch verträgliche Strukturen in urbanen Gebieten zu schaffen und bezahlbaren Wohnbau in Ballungsräumen günstig zur Verfügung zu stellen, was durch neue Materialien, moderne Bauweisen (serielle Modulbauweise) und fortschrittliche Planungswerkzeuge (Stichwort digitale Bauwirtschaft und integrale Planung) sichergestellt sein soll.

Im Bereich der Digitalisierung werden große Anstrengungen unternommen, „Building Information Modeling (BIM)“ in der Wertschöpfungskette des Bauens zu etablieren.

Zukunft Baustoffe: Neben umweltfreundlichen und schadstoffarmen Baustoffen sind vor allem Lösungen, die die Energieeffizienz erhöhen (Isolierung, Dämmung etc.), von großer Bedeutung.

Zukünftige Trends im Hochbau sind: Green Building, Bauen mit Holz, Energieeffizienz, Smart Building (Ultraleichtbeton, Smarte Bauwerkstoffe), Baurobotik und ein gesundes Wohnklima durch den Einsatz von organischen Baumaterialien.
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