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Überblick

Die österreichische Verlagslandschaft ist geprägt durch eine Vielzahl kleinerer und spezialisierter Verlage. 81% davon beschäftigen weniger als 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch der Werbemarkt zeichnet sich vor allem durch die klein- und mittelständischen Unternehmen aus. 70% der Werbeagenturen in Österreich sind EPUs, die im europäischen Vergleich durchaus konkurrenzfähig sind.

Medienlandschaft

Die Medienlandschaft in Österreich setzt sich aus TV, Radio und Printmedien zusammen, wobei den TV-Medien eine vergleichsweise große Bedeutung zukommt. Neben den vielen lokalen Sendern, die sich hauptsächlich regionalen Themen widmen, gibt es einige bundesweite Sender.

Im Gegensatz zum TV wird Radio in Österreich immer noch ausschließlich analog übertragen. Neben einigen landesweiten Sendern gibt es viele lokale Sender. Die Genres decken beinahe jeden Geschmack ab. Auch bei den Printmedien hat Österreich eine große Vielfalt aufzuweisen.

Werbung

Für die Werbung sind in Österreich die Printmedien von großer Bedeutung, so sind auch die Werbeeinschaltungen in Printmedien im internationalen Vergleich hoch. Die Bedeutung der Online-Medien nimmt auch für den österreichischen Werbemarkt immer weiter zu. Österreichische Werbeagenturen sind weltweit tätig und erfolgreich, scheinen aber nicht vordergründig auf.

Publishing

Österreichs Verlagslandschaft hat einige Besonderheiten vorzuweisen, z. B. eine besondere Kompetenz bei Kinderbüchern und bei Spezialpublikationen wie Kunstbücher. Der österreichische Markt profitiert wie der deutsche von dem traditionellen Instrument der Buchpreisbindung.

Österreichs eigener Medien- und Werbemarkt ist klein. Um zu bestehen, müssen die österreichischen Unternehmen kreativ und flexibel sein, Qualitäten, von denen ihre Kunden profitieren.

Trendsetter

Die Unternehmen der Branche geben Trends vor und orientieren sich an den Herausforderungen der Zukunft. In allen drei Bereichen, Publishing, Media und Werbung, ist eine klare Weiterentwicklung in Richtung Digitalisierung erkennbar und die Unternehmen arbeiten an Konzepten, damit umzugehen. Für die Medienmacher bedeutet das zum Beispiel, dass die Inhalte entsprechend auch für portable Endgeräte aufbereitet werden.

Bei den Verlagen ist eine immer höhere Unternehmenskonzentration zu beobachten. Die Nachfrage nach digitalen Angeboten steigt, ersetzt aber nicht das Printmedium. Österreich ist nach wie vor ein Land der Zeitungsleser.

Österreichische Werber investieren viel kreative Energie in die Online-Werbung. Denn die Werbung ist Vorreiter und Bindeglied bei der Digitalisierung. Für Nutzer verschiedener Medienkanäle findet sie die richtige (Bild)Sprache.

„digi 4 school“

Unter diesem Titel arbeitet eine Steuerungsgruppe österreichischer Schulbuchverlage seit 2013 daran, die Rahmenbedingungen für digitale Inhalte im Unterricht auszuarbeiten. Die Buch- und Medienwirtschaft sieht die Gegenwart und die Zukunft in einem Medienmix: Das haptische Schulbuch kombiniert mit digitalen Lerninhalten.
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