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Österreich steigert F&E-Ausgaben

17.04.2019

Die österreichische Forschungsquote wird mit 3,19% auch im Jahr 2019 über dem europäischen Zielwert für 2020 liegen.

Nach einer Schätzung der Statistik Austria für das Jahr 2019 werden die österreichischen Ausgaben für Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) um 4,5% auf insgesamt 12,8 Mrd. Euro steigen. Das entspricht einer Forschungsquote von 3,19% des Bruttoinlandproduktes (BIP).

Den größten Anteil an den Forschungsausgaben tragen mit 6,3 Mrd. Euro (49%) die Unternehmen, gefolgt vom öffentlichen Sektor mit 4,5 Mrd. Euro (34,9%). 77 Mio. Euro (0,6%) kommen aus dem privaten gemeinnützigen Bereich. Der Rest der F&E-Ausgaben fließt aus dem Ausland (15,6% oder rund 2 Mrd. Euro) zu und stammt überwiegend von internationalen Konzernen, deren heimische Tochterunternehmen in Österreich Forschung betreiben.

Die Forschungsquote stieg für Österreich in den vergangenen Jahren stark und liegt seit 2014 beständig bei über 3%.

Im EU-Vergleich liegt Österreich mit seiner Forschungsquote unverändert auf Platz 2 (internationale Vergleichszahlen aus 2017). Lediglich Schweden weist mit 3,40% eine höhere F&E-Quote auf. Die durchschnittliche Forschungsquote der EU-28 lag 2017 bei 2,06%.

Unter den großen Volkswirtschaften außerhalb Europas ist der F&E-Aufwand in Südkorea mit 4,55% am BIP mehr als doppelt so hoch wie in der Europäischen Union. Auch Japan (3,2%), die USA (2,79%) und China (2,13%) erreichen deutliche höhere Forschungsquoten als Europa.

zuletzt aktualisiert am:
17.04.2019
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