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Überblick

Ob Milchprodukte, Brot oder Wurstwaren, österreichische Lebensmittel werden in 180 Länder exportiert. Der weltweit größte Hersteller von Energy Drinks kommt aus Österreich. Auch bei Marmeladen, Schmelzkäse und bei Eistee ist Österreich international sehr erfolgreich. Die Wiener Kaffeehauskultur hat zahlreiche köstliche Mehlspeisen hervorgebracht, die auf der ganzen Welt beliebt sind. Und der Tiroler Bergkäse und das Kürbiskernöl aus der Steiermark sind geschützte regionale EU-Produkte.

Zu den „Exportkaisern“ der österreichischen Nahrungsmittel- und Softdrinks-Branche zählen neben Energy Drinks, Limonaden und Eistees auch Süßwaren sowie Feinbackwaren und andere Spezialitäten. Seit dem EU-Beitritt im Jahre 1995 konnten die Exporte von Erzeugnissen der Lebensmittelindustrie um mehr als 500% gesteigert werden. Besonders wichtig ist den österreichischen Produzenten die regionale Vielfalt der Produkte und die Nachhaltigkeit in der Herstellung.

In Österreich gibt es einerseits Traditionsbetriebe mit viel Erfahrung und andererseits Newcomer und Startups, die mit eigenen Ideen an die große kulinarische Kultur des Landes anschließen. Viele der österreichischen Unternehmen sind KMUs, was eine starke Kundenorientiertheit und einen besonderen Fokus auf die Qualität der Produkte ermöglicht. Außerdem setzen die österreichischen Unternehmen stark auf regionale Herkunft und auf den Gesundheitsgedanken.

Tradition und internationale Erfolge

Österreichs Nahrungsmittel- und Softdrinks-Branche hat viele Unternehmen aufzuweisen, deren Geschichte bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückreicht. Sie tragen mit Traditionsbewusstsein und erfolgreichen Innovationen zu Österreichs gutem Image als Lieferanten von Produkten höchster Qualität bei.

Ein erfolgreicher österreichischer Entwickler, Erzeuger, Veredler und Vermarkter von haltbaren, ungekühlten Nahrungsmitteln und Getränken in Premium-Qualität blickt ebenso auf 160 Jahre Firmengeschichte zurück, wie ein österreichisches Familienunternehmen, das seine Fruchtsäfte, Eistees und Tees heute in 70 Länder exportiert.

Ungefähr 70% Exportanteil erzielt ein Unternehmen, das sich ganz dem Thema Gewürze verschrieben hat und dessen Wurzeln in einer 1881 gegründeten Paprikamühle liegen. Und Österreichs Marktführer auf dem Marmeladen- und Honigmarkt, der heute 300 Mitarbeiter beschäftigt, ging aus einem altösterreichischen „Obstdampfwerk“ hervor.

Auf der ganzen Welt bekannt sind die Haselnusswaffeln einer österreichischen Traditionsfirma, die das Wahrzeichen ihres Gründungsstandorts Wien, den Stephansdom, auf ihrer Verpackung tragen. Auch heute noch, wird diese Spezialität in der Hauptstadt erzeugt.

Getränke-Neuinterpretationen

Mit einem einzigartigen Marketingkonzept wurde ein österreichischer Energy-Drink, inspiriert von funktionalen Getränken aus dem Fernen Osten, auf den Weg in die ganze Welt gebracht. Seit den 1980er Jahren ist er ein Exportschlager und wird in rund 170 Ländern der Erde getrunken.

Die Palette der Energy Drinks erweitert ein anderes österreichisches Unternehmen, durch Produkte aus Grüntee, die still, natürlich und umweltverträglich sind. Die Getränke sind laktosefrei, glutenfrei, „bio friendly“ und vegan zertifiziert.

Auch ein Algen-Erfrischungsgetränk kommt aus Österreich und ist international erfolgreich. Es wurde auf der weltgrößten Lebensmittelmesse ANUGA Köln als Topinnovation des Jahres 2015 mit dem „taste15“ ausgezeichnet.

Genuss mit gutem Gewissen

Die Zukunft wird für die Nahrungsmittel- und Softdrinksbranche ein verändertes Konsumentenverhalten bringen, auf das die österreichischen Unternehmen schon jetzt gut vorbereitet sind. Sie sind bei der Produktgestaltung flexibel, viele von ihnen stellen keine Massenware her, sondern sind Nischenplayer, was die optimale Einstellung auf neue Entwicklungen erleichtert. Österreichische Produkte sind besonders in den Zukunftsbereichen Bio, Functional Food und bei Produkten gegen Unverträglichkeiten führend.

Die Konsumenten erwarten gesundheitsfördernde, naturbelassene und schmackhafte Produkte mit Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel. Deshalb ist die lückenlose Nachvollziehbarkeit der Produktionskette besonders wichtig. Das AMA-Gütesiegel für Milch und Milchprodukte zum Beispiel ist in die gesamte Produktionskette von der Rohmilch zur Trinkmilch und zu den Milchprodukten in die Qualitätssicherung eingebunden und setzt höhere Standards als die rechtlich definierten Kriterien.

Auch das große Angebot der österreichischen Lebensmittelbranche an regionalen Produkten leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Erstens achten die Produzenten besonders auf Landschaftsschutz und saubere Gewässer, und zweitens sparen kurze Transportwege schädliche Emissionen.

Ein wichtiges Thema ist auch die gesunde Ernährung. Ein Trend zu vegetarischen und veganen Produkten, Bedacht auf fettärmere Ernährung, weniger Süßigkeiten und mehr Bio-Lebensmittel bietet den österreichischen Unternehmen der Lebensmittelbranche neue Chancen.

Und auch bei der Verpackung werden neue Wege bestritten. So gibt es einen österreichischen Energy Drink in einer Dose aus Papierlaminat, einer Verpackungsart, die eine bessere Umweltbilanz aufzuweisen hat als herkömmliche Dosen aus Aluminium.

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