Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Wien und die gemeinsam mit der Medizinischen Universität (MedUni) Wien betriebenen Universitätskliniken belegen Platz 20 im Ranking der 250 besten Krankenhäuser der Welt. Ein Ergebnis, auf das man zurecht stolz sein kann: 2025 war es noch Rang 27. Heuer schafft das Universitätsklinikum AKH/MedUni Wien den Sprung in die internationale Spitzengruppe der Spitäler.
Platz 1 belegt die Mayo Clinic in Rochester (USA), Platz 2 das University Health Network - Toronto General Hospital (Kanada) und die Cleveland Clinic (USA) belegt Platz 3. Das Karolinska Universitetssjukhuset (Schweden) ist mit Rang 4 das bestplatzierte europäische Krankenhaus. Insgesamt haben es noch 6 weitere österreichische Spitäler unter die Top 250 geschafft.
Seit 2019 erstellt das US-Nachrichtenmagazin Newsweek die Rangliste „World’s Best Hospitals“ in Zusammenarbeit mit dem Datenunternehmen Statista. Bei der Entscheidung welche Länder ins Ranking kommen, sind vergleichbare Kriterien entscheidend, z.B. Bevölkerungsgröße, Lebenserwartung, Lebensstandard, Krankenhausdichte oder die Verfügbarkeit zuverlässiger Daten. Zu Beginn wurden Krankenhäuser aus 11 Ländern untersucht. Österreich ist seit 2021 dabei. Mittlerweile ist das Länder-Sample auf 32 angewachsen. Heuer zum ersten Mal vertreten: die Philippinen und die Türkei. Welche Daten werden herangezogen? Nationale medizinische Qualitätsindikatoren, eine Online-Befragungen von medizinischem Fachpersonal und Befragungen von Patient:innen.
Die aktuelle Wertung umfasst mehr als 2.500 Krankenhäuser, die 250 besten werden als Rangliste publiziert und erhalten damit besondere Anerkennung. Für das Universitätsklinikum AKH/MedUni Wien ist das nicht nur die beste Platzierung bisher. Sie ist auch eine Auszeichnung für großartige Leistungen und internationale Sichtbarkeit und Wertschätzung für den unermüdlichen Einsatz aller Berufsgruppen des Krankenhauses. 29 Universitätskliniken mit rund 400 Ambulanzen werden gemeinsam betrieben. Jährlich werden 65.000 Menschen stationär betreut und die Ambulanzen etwa 1,2 Millionen Mal besucht. Patient:innen-Versorgung, Forschung und Lehre passieren unter einem Dach und sind eng verknüpft. So wird qualifiziertes Fachpersonal ausgebildet, internationale Studien angefertigt und translationale Forschung ermöglicht. Auch das spiegelt sich im guten Ergebnis wider und holt den Forschungsstandort Wien und Österreich vor den Vorhang.
Die MedUni Wien hat mit diesem Ergebnis einen neuen Grund zum Feiern, denn auch beim aktuellen „Times Higher Education Ranking“ hat die Universität einen weiten Sprung nach vorne geschafft: von der Gruppe 201-250 auf Platz 181.