Junge Menschen, die nach Kroatien zurückgekehrt sind, teilen ihre Geschichten
Als sich Ivan Buljac, Techniker aus Split, nach mehreren Jahren Arbeit im Ausland entschied, in Kroatien eine neue berufliche Herausforderung zu suchen, ahnte er nicht, dass er ein Unternehmen finden würde, das österreichische Professionalität mit dalmatinischem Lebensgefühl verbindet. Heute ist er Teil des Teams von EVN Croatia – ihrerseits Teil der börsennotierten österreichischen EVN Gruppe, einem führenden internationalen Anbieter von Energie- und Umweltdienstleistungen, die in mehr als 12 Ländern tätig ist und rund 5 Millionen Kunden versorgt. EVN Croatia baut und betreibt seit 2009 das Gasverteilnetz in Dalmatien und Lika, und ist darüber hinaus im Bereich des Gasvertriebes tätig. EVN Croatia versorgt Geschäfts-, Industrie-, öffentliche und Haushaltskunden mit Erdgas.Ivan ist stolz darauf, mit seiner Arbeit zur Entwicklung einer Infrastruktur beizutragen, die lokale Gemeinschaften sicher mit Energie versorgt.
Geplante Rückkehr und neuer Anfang
Ivans Wunsch, nach Kroatien zurückzukehren, bestand schon seit vielen Jahren. Obwohl er in Nürnberg geboren und aufgewachsen ist, wo er den Beruf des Installateurs für Wasser, Gas und Heizung erlernte, war Kroatien für ihn immer ein zweites Zuhause. „Da wir jedes Jahr mehrmals hierherkamen, fühlte es sich nicht so an, als käme ich in etwas völlig Unbekanntes. Ich hatte bereits viele Freunde, und wenn ich Hilfe brauchte, waren meine Verwandten immer da“, erinnert er sich. 2010, also noch vor dem EU-Beitritt Kroatiens, machte er seine Rückkehr wahr – dank einer Arbeitsstelle, die er in Split fand. „Ich erfuhr, dass ein österreichisches Unternehmen eine Konzession im Raum Split erhalten hatte und mit dem Ausbau des Gasnetzes begann. Da dies genau mein Beruf war, dachte ich, dass ich mit meinen Sprachkenntnissen und meiner Ausbildung in Deutschland gute Voraussetzungen für eine Anstellung hätte.“
Berufliche Integration und erste Eindrücke
Ivan fand sich schnell in der neuen Umgebung zurecht – bei EVN wurde er herzlich aufgenommen. „In meiner ersten Woche stellte mich der damalige Direktor allen Kolleginnen und Kollegen vor, wir fuhren durch das gesamte Gasnetz in Split und Umgebung und besuchten auch die Geschäftsstelle in Zadar, um das Team dort kennenzulernen.“ Heute spricht Ivan mit einem Lächeln über seine Arbeit und betont, wie sehr ihn die sichtbaren Ergebnisse motivieren: „Wenn du weißt, dass deine Arbeit den Menschen Wärme in ihre Häuser bringt, ist das ein besonderes Gefühl.“
Leben und Arbeiten in Kroatien
„Hier ist das Wetter schöner, das Meer ist nah, es gibt viel Natur und gutes, hausgemachtes Essen... Das Leben ist entspannter, hochwertiger und sicherer als in anderen Ländern“, sagt Ivan. Er verschweigt aber auch die Herausforderungen nicht: „Ein Nachteil ist das niedrigere Einkommen im Vergleich zu anderen EU-Staaten – und die teilweise aufwendige Bürokratie.“ Die Arbeitskultur empfindet er hingegen als ähnlich: „In Kroatien wie auch anderswo geben die Menschen ihr Bestes, um sich und ihren Familien ein besseres Leben zu ermöglichen.“
Rat an Rückkehrerinnen und Rückkehrer
„Ich würde jedem empfehlen, es zu versuchen“, sagt Ivan. „Natürlich sollte man sich vorher gut informieren – über die Arbeitsmöglichkeiten, die Lebensumstände, vielleicht jemanden haben, der helfen kann. Und wenn es am Ende nicht klappt, kann man immer zurückgehen – aber man weiß wenigstens, dass man es versucht hat.“
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Österreichische Tochtergesellschaften in Kroatien vereinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit inspirierenden Lebensgeschichten über ihre Rückkehr. Wenn auch Sie eine solche Geschichte haben, teilen Sie sie mit uns und werden Sie Teil der Serie #BrainRegain. Vielleicht ist es gerade Ihre Geschichte, die jemand anderen zur Rückkehr inspiriert.