Die CIMIx 2026, an der über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 44 Ländern teilnahmen, hat deutlich gezeigt: Die geschäftliche Transformation ist heute ein Schlüsselfaktor für die Weiterentwicklung der kreativen Branchen. Im Mittelpunkt der Konferenz standen neue Finanzierungsmodelle sowie branchenübergreifende Kooperationen, die stärker denn je an Bedeutung gewinnen.
Die aus 7 Unternehmen bestehende ungarische Delegation führte zahlreiche bilaterale Fachgespräche – in erster Linie mit österreichischen Partnern, aber auch mit Entscheidungsträgern und Branchenexpertinnen und -experten aus verschiedenen Teilen der Welt.
Eine zentrale Frage, die sich durch viele Podiumsdiskussionen zog, lautete: Was kann künstliche Intelligenz heute leisten – und welche Möglichkeiten eröffnet sie für die Zukunft?
Ob es um die Planung und wirtschaftliche Umsetzung von Festivals, spielerisch gestaltete Bildungsformate, die Filmindustrie oder die Transformation anderer kreativer und kultureller Bereiche ging – stets eröffneten sich neue Perspektiven, aber auch neue Herausforderungen.
Dabei wurde immer wieder klar: Daten allein reichen nicht aus. Kontext, Hintergrundwissen und menschliche Interpretation bleiben unverzichtbar.
Ebenso wurde betont, dass künstliche Intelligenz und digitale Werkzeuge keine Arbeitszeit wegnehmen, sondern im Gegenteil Freiräume schaffen: für tiefere Reflexion, den Aufbau persönlicher Beziehungen, für Kreativität und echte Begegnungen.
Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Teilnahme der Direktorin des Valley of Arts Festivals, Frau Natalia Oszkó-Jakab an der Paneldiskussion zum Thema „Creating Value Through Smart Engagement“.