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Coronavirus: Situation in Ungarn

Das AußenwirtschaftsCenter Budapest informiert österreichische Unternehmen über Auswirkungen des neuartigen Coronavirus (COVID-19) auf Geschäftstätigkeit und Wirtschaft in Ungarn.

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Aktuell & Wichtig

Derzeit sind  bis auf den Flugverkehr alle Corona-Einreisebeschränkungen außer Kraft gesetzt, eine Einreise nach Ungarn ist aktuell wieder uneingeschränkt möglich. Während an den Schengen-Binnengrenzen (Österreich, Slowakei, Slowenien) keinerlei Grenzkontrollen mehr durchgeführt werden, sind allgemeine Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen intakt.

Seit 1. Juli wird das digitale COVID-Zertifikat der EU auch in Ungarn anerkannt und mit dem ungarischen Impfpass gleichgestellt. Für den Aufenthalt u.a. in Hotels und in Restaurants (auch die Innenräumlichkeiten) ist seit 3. Juli kein Impf-/Schutzpass mehr vorgeschrieben. 

Unsere Informationen zu den Schutzmaßnahmen in HU finden Sie hier.

Seit 4. Mai dürfen sich auch dauerhaft in HU lebende Ausländer – auch ohne SV-Nummer in HU – für eine Corona-Schutzimpfung anmelden und seit 19. Juni auch einen Impftermin buchen. Unternehmen, die die Einrichtung einer eigenen Impfstelle am Firmenstandort planen, können ihre Absicht in den lokalen Regierungsbüros (auf Komitatsebene) anmelden.
Seit 1. Juli können Einwohner (über 18 Jahre) von angrenzenden Regionen in den Nachbarländern (in AT: Burgenland, Voraussetzung: Nachweis der Wohnadresse vor 14. Juni 2021) in HU geimpft werden.
HU Staatsbürger, die in einem EU/NATO/OECD-Land, in Russland oder in China geimpft wurden, können künftig mit Vorzeige des ausländischen Impfnachweises bei der ungarischen Regierungsbehörde auch einen HU Impfpass beantragen.
Wir empfehlen HU Staatsbürgern, die in AT arbeiten bei der Einreise nach AT als Nachweis einer Impfung in HU entweder ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) zu verwenden ODER die Impfung in HU in einen internationalen Impfpass nachtragen zu lassen. Personen mit einer ungarischen Sozialversicherungsnummer und mit einer Registrierung im Kundenportal der ungarischen Regierung („Ügyfélkapu”) können das digitale EU-COVID19-Zertifikat in der Applikation EESZT vorzeigen. Wichtig ist dabei, dass der Impfstoff im Nachweisdokument eindeutig aufscheint!

Für Personen, die mit SputnikV geimpft (Erst- und Zweitimpfung) wurden, empfehlen wir vor der Drittimpfung mit einem von der EMA zugelassenen mRNA-Impfstoff (BioNTech/Pfizer, Moderna) einen Test auf neutralisierende Antikörper durchzuführen. Diese Möglichkeit entspricht dem Impfnachweis im Sinne der 2-G-Regelung (d.h. Genesen + eine Impfung). Bei der Einreise nach AT muss in diesem Fall jedenfalls der Nachweis auf neutralisierende Antikörper zusammen mit dem Impfnachweis vorgezeigt werden.

In HU gilt seit 4. November 2020 eine Notstandslage.

Seit 20. Dezember 2021 gelten in AT strengere Einreiseregelungen im Sinne der 2-G-Plus-Regelung (geimpft/ genesen und PCR-getestet oder Boosterimpfung). Der PCR-Test darf max. 72 Std. alt sein. Die genauen Regelungen finden Sie unter Einreise nach AT.

Bei Vorliegen eines 2-G-Plus-Nachweises entfällt bei der Einreise die Pre-Travel-Clearance-Registrierungspflicht (mit Ausnahme der Virusvariantengebiete – siehe Anlage 1. 

Die Gültigkeit des 2-G-Plus-Nachweises für die Einreise nach AT und den Aufenthalt (z.B. Restaurants, Hotels, etc..) in AT kann mit dem QR Scanner GreenCheck geprüft werden.

 Der am 22. November verhängte Lockdown ist mit den seit 12. Dezember laufenden, regionalen Öffnungsschritten mit dem 20. Dezember für Geimpfte und Genesene wieder landesweit aufgehoben. Seitdem haben in ganz Österreich Gastronomie, Hotellerie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen, etc. wieder geöffnet. Weiteres dazu finden Sie in der Corona-Ampel der AT Regierung. 

Einreise und Reisebestimmungen (Personenverkehr)

Einreise nach HU

Derzeit sind  bis auf den Flugverkehr (separate Regelung siehe unten) alle Corona-Einreisebeschränkungen außer Kraft gesetzt, eine Einreise nach Ungarn ist aktuell wieder uneingeschränkt möglich. Während an den Schengen-Binnengrenzen (Österreich, Slowakei, Slowenien) keinerlei Grenzkontrollen mehr durchgeführt werden, sind allgemeine Kontrollen an den Schengen-Außengrenzen intakt.

Die Verkehrssituation an den AT-HU-Grenzübergängen kann auf folgenden Webseiten beobachtet werden:


Einreise auf dem Luftweg

Bei der Einreise auf dem Luftweg gelten weiterhin sämtliche Einschränkungen. Geschäftsreisende ohne 3-G-Nachweis können auch weiterhin mit unserem zweisprachigen Formular für Geschäftsreisen nach HU fliegen. Für Touristen gelten folgende 3-G-Regelungen. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Schicken Sie uns einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Erleichterung für Geimpfte Erleichterung für Genesene Erleichterung für Getestete
Ja Ja Ja
Geimpfte mit ungarischem, bilateral,
von HU einseitig anerkannten Impfpass
(AT gehört nicht dazu) oder mit dem
digitalen COVID-Zertifikat der EU dürfen
nach HU frei (d.h. auch ohne Quarantäne-
und Testpflicht) einreisen
Glaubhaftmachung der Genesung
innerhalb der letzten sechs Monate
Mit dem digitalen COVID-Zertifikat
der EU: negatives PCR-Testergebnis (max. 72h alt)


Weitere Ausnahmen für den Flugverkehr sind:

  • Personen, die bei der Einreise glaubhaft machen können, dass sie innerhalb der letzten 6 Monate bereits COVID-19 hatten und geheilt sind (in HU erhalten diese Personen auch einen Impf-/Schutzpass)
  • Inhaber eines offiziellen Passes (Dienst- oder Diplomatenpass)
  • gegen Corona Geimpfte mit in HU oder in einem anderen Land ausgestellten Impf-/Schutzpass, mit dem HU über die gegenseite Anerkennung der Impfpässe eine bilaterale Vereinbarung getroffen hat. Diese Länder sind (Stand: 14. Dezember): Albanien, Ägypten, Bahrein, Georgien, Indien, Kap Verde, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Malediven, Marokko, Moldawien, Mongolei, Montenegro, Nordmazedonien, San Marino, Serbien, Seychellen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Usbekistan und Zypern
  • gegen Corona Geimpfte mit in einem anderen Land ausgestellten Impf-/Schutzpass, den HU einseitig anerkennt (Stand 14. Oktober: Andorra, Färöer, Israel, Monaco, Panama, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Vatikan)
  • Inhaber des digitalen COVID-Zertifikates der EU, als Nachweis
    • einer Impfung gegen COVID19 (BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm, Sinovac oder Sputnik) mind. mit einer Dosis, wobei diese nicht länger als ein Jahr zurückliegen darf, oder
    • einer Genesung (mind. 15 und max. 180 Tagen nach dem positiven Testergebnis), oder
    • eines negativen PCR-Testergebnisses (max. 72h alt).
  • Personen, die über einen max. 72 Stunden alten, auf Ungarisch oder Englisch ausgewiesenen, negativen SARS-CoV-2 PCR Test verfügen, der in einem der folgenden Länder ausgestellt wurde:
    • EU-, OECD- oder NATO-Mitgliedstaat (bzw. EU-Kandidatsland)
    • Russland, China, Vereinte Arabische Emirate, Bahrein, Aserbaidschan, Kazahstan, Kirgisistan, Türkei, Usbekistan  

Seit 29. November 2021 gilt eine Sonderregelung für Südafrika, Lesotho, Botswana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini

  • Nach der Einreise aus diesen Staaten oder bei Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in diesen Staaten gilt für HU Staatsbürger eine 14-tägige Quarantänepflicht 
  • Nicht HU Staatsbürger dürfen aus diesen Staaten oder bei Aufenthalt in den letzten 14 Tagen in diesen Staaten im Personenverkehr nach HU nur in Ausnahmefällen (z.B. Teilnahme an gerichtlichem Verfahren), mit einer Sondergenehmigung der HU Polizei einreisen; nach der Einreise gilt eine Quarantänepflicht von 14 Tagen


Einreise nach AT 

Pre-Travel-Clearance-Registrierung 

Bei Vorliegen eines 2-G-Plus-Nachweises (geimpft/genesen und PCR-getestet oder Boosterimpfung) entfällt bei der Einreise die Pre-Travel-Clearance-Registrierungspflicht (mit Ausnahme der Virusvariantengebiete – siehe Anlage 1

Sonst gilt: Vor der Einreise nach AT ist grundsätzlich eine elektronische Registrierung verpflichtend (Pre-Travel-Clearance - PTC). Die Online Registrierung kann in Deutsch oder Englisch, frühestens 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden und erfolgt über diese beiden Links in DE oder EN. Ausnahmen von der Registrierungspflicht bestehen für Transitreisende, zur Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs sowie für Personen, die aus unvorhersehbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis nach AT einreisen. 

Einreisende sind verpflichtet, die Sendebestätigung aus dem PTC-System bei einer Kontrolle elektronisch oder ausgedruckt vorzuweisen. Ausnahmsweise können die Registrierungsformulare (auf DE oder auf EN) auch in Papierform vorgelegt werden.

Seit 20. Dezember gelten in AT strengere Einreisebestimmungen im Sinne der 2-G-Plus-Regelung (geimpft/ genesen und PCR-getestet oder Boosterimpfung). Für jede Art der Einreise ist der Nachweis einer Impfung, Genesung und zusätzlich einer PCR-Testung oder Boosterimpfung Voraussetzung:

Impfnachweis: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Impfstatus oder ein Impfzertifikat in DE oder EN
Anerkannte Impfstoffe von: BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm und Sinovac
Voraussetzungen (Änderung seit 6. Dezember):

  • a) Zweitimpfung, wobei diese nicht länger als 360 Tage (ab 6. Dezember 270 Tage) zurückliegen darf, wobei zwischen Zweitimpfung und Erstimpfung mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen
  • b) Ablauf von 21 Tagen seit der Impfung bei Impfstoffen, bei denen nur eine Impfung vorgesehen ist, wobei diese nicht länger als 270 Tage zurückliegen darf, oder
  • c) Impfung, sofern mindestens 21 Tage davor ein positiver molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2 oder vor der Impfung ein Nachweis über neutralisierende Antikörper vorlag, wobei die Impfung nicht länger als 360 Tage (ab 6. Dezember 270 Tage) zurückliegen darf (d.h. genesen + eine Impfung).
  • d) weitere Impfung (Drittimpfung), wobei diese nicht länger als 360 Tage (ab 6. Dezember 270 Tage) zurückliegen darf und zwischen dieser und einer Impfung gemäß lit. a oder c mindestens 120 Tage oder einer Impfung gemäß lit. b. mindestens 14 Tage verstrichen sein müssen

Die Einreise nach AT ist mit einer Einmailimpfung mit Johnson & Johnson ab 3. Jänner 2022 weiterhin möglich, die einmalige Impfung wird jedoch innerhalb Österreichs (z.B. für den Besuch eines Restaurants) nicht mehr als 2-G-Nachweis anerkannt.

Genesene: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) oder ein ärztliches oder behördliches Genesungszertifikat in DE oder EN über eine in den letzten 180 Tagen überstandene Infektion (z.B. österr. Absonderungsbescheid),

UND

Testnachweis: ein ärztliches Zeugnis (mittels Formular auf DE oder auf EN) über den Teststatus oder ein schriftliches Testergebnis über einen negativen COVID-Test (PCR max. 72h alt).

  • Ausnahme für regelmäßigen Pendlerverkehr: Bei Einreisen im Rahmen des regelmäßigen Pendlerverkehrs (mind. 1x monatlich) zu beruflichen Zwecken, zur Teilnahme am Schul- und Studienbetrieb, zu familiären Zwecken oder zum Besuch des Lebenspartners gilt auch ein Ergebnis eines Antigentests oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (3-G Nachweis). Ausdrücklich ausgenommen sind aber Antigentestes zur Eigenanwendung! Die Probenahme darf im Zeitpunkt der Einreise nicht mehr als 24 Stunden zurückliegen. Für Berufspendler empfehlen wir als Nachweis unser zweisprachiges Formular zu verwenden.
  • Der Corona-Testpass nach der COVID-19-Schulverordnung 2021/22 für schulpflichtige Personen („Ninja-Pass“) gilt als Nachweis einer geringen epidemiologischen Gefahr (2-G-Plus).


ODER

  • Boosterimpfung (Drittimpfung s. Impfnachweis lit. d)


Die Einreiseverordnung bezieht sich grundsätzlich auf alle Länder mit Ausnahme der Virusvariantengebiete (Anlage 1):

- Personen, die in das Bundesgebiet einreisen und glaubhaft machen, dass sie sich innerhalb der letzten zehn Tage ausschließlich in nicht in Anlage 1 genannten Staaten oder Gebieten aufgehalten haben, 2-G-Plus-Nachweis (geimpft/genesen und max. 72 Stunden alter PCR-Test oder Boosterimpfung) quarantänefrei und seit 10. Juni ohne PTC-Registrierung nach AT einreisen.

- Liegt kein negativer PCR-Test vor, ist eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, sobald ein negativer PCR-Test vorliegt (jederzeitige Freitestungsmöglichkeit!).

- Österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in einem EU-/EWR-Staat, die über keinen Imp- oder Genesungsnachweis verfügen, haben eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein PCR-Test durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist.


Einreise aus Staaten und Gebieten der Anlage 1 (Virusvariantengebiete):

  • Folgende Staaten sind betroffen: Angola, Botswana, Dänemark, Eswatini, Großbritannien, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Niederlande, Norwegen, Sambia, Simambwe, Südafrika
  • Es gilt ein Landeverbot von Luftfahrzeugen aus SARS-CoV-2-Virusvariantengebieten und -staaten (Ausnahme: Dänemark, Großbritannien, Niederlande und Norwegen)
  • Die Einreise aus einem in der Anlage 1 genannten Staat oder Gebiet und die Einreise von Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Tage in einem solchen aufgehalten haben, sind untersagt. Dies gilt (ohne Gewähr auf Vollständigkeit) nicht für
    1. Personen mit EU/EWR/CH-Staatsbürgerschaft oder Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in diesen Staaten bzw. Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
    2. Fremde, wenn sie über eine vom BMEIA ausgestellte diplomatische Legitimationskarte verfügen
    3. Personen, die zur Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums oder zur Forschung einreisen,
    4. Personen, die zur Teilnahme am Schulbetrieb einreisen,
    5. Personen, die zu beruflichen Zwecken einreisen,
    6. humanitäre Einsatzkräfte,
    7. eine Begleitperson im Rahmen der Einreise aus medizinischen Gründen gemäß § 7,
    8. Personen mit zwingenden Gerichts- und Behördenpflichten (z.B.: Gerichtsladungen)
    9. Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis, wie insbesondere aufgrund von schweren Krankheitsfällen, Todesfällen, Begräbnissen, Geburten sowie der Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen in Notfällen einreisen (entsprechendes Formular) und 
    10.  Personen, die im Zusammenhang mit planbaren sonstigen wichtigen Ereignissen im familiären Kreis wie Hochzeiten, Taufen, Geburtstagsfeiern oder dem Besuch des Lebenspartners einreisen.
    11.  Geboosterte Personen mit PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)
  • Diese Personen haben einen 2-G-Plus-Nachweis mitzuführen, eine Registrierung vorzunehmen und unverzüglich eine zehntägige Quarantäne anzutreten. Die Quarantäne gilt als beendet, wenn frühestens am fünften Tag nach der Einreise ein weiterer PCR-Test durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist.
  • Diese Quarantänepflicht entfällt in folgenden Fällen:
    • Einreise zu beruflichen Zwecken
    • Fremde mit einer vom BMEIA ausgestellten diplomatischen Legitimationskarte
    • humanitäre Einsatzkräfte
    • Personen mit zwingenden Gerichts- und Behördenpflichten (z.B.: Gerichtsladungen)
    • Begleitperson einer Person, die aus medizinischen Gründen (gemäß § 7 der EinreiseVO) einreist
    • Personen, die aus unvorhersehbaren, unaufschiebbaren, besonders berücksichtigungswürdigen Gründen im familiären Kreis einreisen (entsprechendes Formular)
    • Geboosterte Personen mit PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden)

Die Verpflichtung zum Mitführen eines Impf- oder Genesungsnachweises gilt nicht für:

  • Personen, die nicht ohne Gefahr für Leben oder Gesundheit geimpft werden können (ärztliches Zeugnis mittels Formular auf DE oder auf EN)
  • Schwangere (ärztliches Zeugnis mittels Formular auf DE oder auf EN)
  • Fremde, wenn diese über einen Lichtbildausweis (gem. §5 BGBl. I Nr. 54/2021) verfügen
  • Personen, die für den Zweck des Dienstantritts als Mitglieder des Personals diplomatischer Missionen, konsularischer Vertretungen oder als Angestellte internationaler Organisationen, einreisen, sowie die Personen, die mit diesen im gemeinsamen Haushalt leben
  • Personen, die zu beruflichen Zwecken eine internationale Einrichtung (im Sinne des § 2 Punkt 1 des Amtssitzgesetzes) besuchen

Achtung: Von der Verpflichtung, einen negativen PCR-Test mitzuführen, sind diese Personen jedoch nicht ausgenommen!

Weitere generelle Ausnahmen - d.h. keine Impf-, Test- und Quarantänepflicht, wenn die Einreise aus folgenden Gründen (egal aus welchem Land) erfolgt:

  • Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen in AT (unbedingte Notwendigkeit ist ärztlich zu bestätigen und muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden - Formular: DE|EN), für AT Staatsbürger oder Personen, die in AT in der Krankenversicherung pflichtversichert sind, oder Personen mit Behandlungszusage einer AT Krankenanstalt bei besonders berücksichtigungswürdigen medizinischen Gründen (ABER: Registrierungspflicht)
  • Bei der Wiedereinreise nach AT nach Inanspruchnahme unbedingt notwendiger medizinischer Leistungen im Ausland (unbedingte Notwendigkeit ist ärztlich zu bestätigen und muss bei einer Kontrolle glaubhaft gemacht werden - Formular: DE|EN), für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in AT (ABER: Registrierungspflicht)
  • zur Aufrechterhaltung des Güterverkehrs (wenn das Zielland nicht Österreich ist, muss die Ausreise sichergestellt sein)
    Personen, die zu ihren Arbeitsplätzen im Bereich „Güter- und Personenverkehr“ pendeln und dort zur Aufrechterhaltung desselben nötig sind, können auch das Privileg „Aufrechterhaltung des Güter- und Personenverkehrs“ nutzen. Als Nachweis empfehlen wir die EU-Bescheinigung für Beschäftigte im internationalen Verkehrswesen (Annex 3, DE oder EN) zu verwenden
  • aus zwingenden Gründen der Tierversorgung (entsprechendes Formular), oder für land- und forstwirtschaftlich erforderliche Maßnahmen im Einzelfall
  • im Rahmen der Durchführung einer beruflichen Überstellungsfahrt/eines beruflichen Überstellungsfluges
  • im zwingenden Interesse der Republik Österreich
  • Transitpassagiere oder die Durchreise durch Österreich ohne Zwischenstopp, die auch bei ausschließlich unerlässlichen Unterbrechungen vorliegt, sofern die Ausreise sichergestellt ist
  • die Besatzung einer Repatriierungsfahrt/eines Repatriierungsfluges einschließlich der mitreisenden Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes
  • Insassen von Einsatzfahrzeugen  oder von Fahrzeugen im öffentlichen Dienst (z.B. Post, Telekom, Werttransportanbieter)
  • die Einreise von Personen, die aus Österreich kommend ausländisches Territorium ohne Zwischenstopp zur Erreichung ihres Zielortes in Österreich queren
  • die Einreise in die Gemeinden Mittelberg und Jungholz und das Rißtal im Gemeindegebiet von Vomp und Eben am Achensee
  • Genesene Personen, die weiterhin positive PCR-Testergebnisse aufweisen, ohne jedoch eine epidemiologische Gefahr darzustellen. Dies betrifft vor allem Einreisende, die verpflichtend einen PCR-Test vorzeigen müssen. Die Ausnahmebestimmung muss per ärztlichem Zeugnis gemäß Formular auf DE oder EN nachgewiesen werden. Folgende Voraussetzungen müssen dabei erfüllt werden:
    • Bestätigung über das Vorliegen einer in den letzten 90 Tagen erfolgten und zum Zeitpunkt der Ausstellung abgelaufenen Infektion mit SARS-CoV-2,
    • Ausstellung frühestens 14 Tage nach dem Erstnachweis bzw. nach Symptombeginn,
    • Symptomfreiheit mindestens 48 Stunden vor Ausstellung des Attests und
    • Bestätigung, dass trotz Vorliegens eines positiven molekularbiologischen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 aufgrund der medizinischen Laborbefunde davon ausgegangen werden kann, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht.

Für Minderjährige bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die unter Aufsicht eines Erwachsenen reisen, entfällt die 2-G-Plus-Nachweispflicht. Hinsichtlich der Quarantäne- und der Registrierungspflicht gelten die gleichen Bestimmungen wie für den Erwachsenen, unter dessen Aufsicht sie reisen. Gilt die Quarantäne des Erwachsenen als beendet, gilt auch die Quarantäne für sie als beendet.

Die Gesundheitsbehörden (= Bezirksverwaltungsbehörden) sowie Sicherheitsbehörden können bei der Einreise sowie jederzeit an Ort und Stelle (d.h. nicht nur beim Grenzübertritt, sondern auch überall im Staatsgebiet) die Einhaltung der Regelungen kontrollieren.

Internationaler Zug- und Busverkehr, Flugverkehr

Im Zugverkehr zwischen Budapest und Wien wurde der normale Fahrplan wieder aufgenommen. Über aktuelle Einschränkungen des Bahnverkehrs finden Sie weitere Informationen auf der Webseite der ÖBB und der Ungarischen Staatsbahnen MÁV.

Flixbus bietet seinen internationalen Linienverkehr aus Ungarn im Normalbetrieb an. 

Der Einreise auf dem Luftweg liegen die selben Verordnungen bzw. darin enthaltenen Bestimmungen zugrunde, wie auf dem Landweg. Dies gilt sowohl für die Einreise nach Ungarn als auch für die Einreise nach Österreich. Demzufolge muss die Glaubwürdigkeit des Einreisezwecks mit den gleichen Unterlagen nachgewiesen werden. Ausländer, die nach Ungarn nicht einreisen dürfen, warten in der Transitzone auf ihren Rück-bzw. Weiterflug. Budapest Airport ersucht, das sog. Quarantäneformular (auf Ungarisch) vor der Einreise auszufüllen, um den Eintrittsprozess zu beschleunigen. 

Regelungen für den Güterverkehr Nach Ungarn

HU öffnete mit 23. Juni seine Schengener Binnengrenzen wieder, es finden keine Grenzkontrollen mehr statt.

Die Verkehrssituation an den AT-HU-Grenzübergängen kann auf folgenden Webseiten beobachtet werden:

Achtung: Bei Sopron/Klingenbach und Kópháza/Deutschkreuz dürfen weiterhin LKWs bis 7,5 t (ausgenommen Ziel- und Quellenverkehr) verkehren.

Der Ziel- und Quellverkehr wurde bei den Grenzübergängen Sopron/Klingenbach und Kópháza/Deutschkreuz folgenderweise definiert:

  • Klingenbach: Eisenstadt, Rust, Bezirke Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg sowie Kreis Sopron
  • Deutschkreuz: Bezirk Oberpullendorf und Kreis Sopron

» Informationen bzgl. den aktuellen Wochenendfahrverboten in Ungarn 

 

Schutzmaßnahmen und Geschäftsleben in Ungarn aufgrund COVID19

In Ungarn gilt seit 4. November die Notstandslage.

Informationen über Einschränkungen und Maßnahmen in der Wirtschaft (z.B. Exportverbote) und im Privatleben in HU finden Sie nachfolgend:

In Hinblick auf die 4. Welle der COVID19-Pandemie wurden neue Schutzmaßnahmen verkündet:

  • Arbeitgeber können als Voraussetzung für die Arbeitsverrichtung von den Arbeitnehmern eine COVID-Impfung verlangen.
    • Maskenpflicht: 
      - im öffentlichen Verkehr (seit 1. November)
      - in geschlossenen Räumen (seit 20. November): u. a. in Geschäften, Einkaufszentren, Kundenbüros, Theater, Kinos, Museen, Sportveranstaltungen
      - in Gesundheitseinrichtungen und Sozialheimen
  • Besuchsverbot in Gesundheitseinrichtungen.
  • Keine Pflicht für Abstandhaltung.
  • An Hochzeiten dürfen max. 400 Personen, an anderen Familien- und Privatveranstaltungen (auch mit Musik und Tanz) max. 100 Personen teilnehmen.
  • Es wird kein Impf-/Schutzpass für folgende Dienstleistungen benötigt:
    • Theater-, Tanz- und Musikaufführungen (mit fixen Sitzplatz)
    • Zirkus, Kinos
    • Fitnessstudios, Schwimmbäder, Eisbahnen
    • Zoos, Wildtierparks, Abenteuer- und Vergnügungsparks, Spielhäuser
    • Museen, Bibliotheken
    • Hotels und Restaurants (auch die Innenräumlichkeiten)
  • Sonstige Veranstaltungen in geschlossenen Räumlichkeiten, Veranstaltungen über 500 Personen und Sportveranstaltungen, sowie Konzerte und Tanzlokale können weiterhin nur mit Impf-/Schutzpass besucht werden.

    Den Impf-/Schutzpass erhalten in HU auch schon Personen, die in HU die erste Impfung gegen COVID19 bekommen haben (ohne Gültigkeit) sowie diejenigen, die schon COVID19 hatten und geheilt sind (6 Monate lang gültig). Es werden auch in anderen Ländern ausgestellte Impf-/Schutzpässe akzeptiert, mit denen HU über die gegenseitige Anerkennung der Impfpässe eine bilaterale Vereinbarung getroffen hat oder die von HU einseitig anerkannt werden. Diese Länder sind (Stand 14. Dezember): Albanien, Andorra, Ägypten, Bahrein, Färöer, Georgien, Indien, Israel, Kap Verde, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Marokko, Malediven, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Nordmazedonien, Panama, Rumänien, Russische Föderation, San Marino, Schweiz, Serbien, Seychellen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ukraine, Usbekistan, Vatikan und Zypern


    Seit 1. Juli wird das digitale COVID-Zertifikat der EU auch in Ungarn anerkannt und mit dem ungarischen Impfpass unter folgenden Voraussetzungen gleichgestellt:

    • Impfung gegen COVID19 (BioNtech/Pfizer, AstraZeneca, Johnson & Johnson, Moderna, Sinopharm, Sinovac oder Sputnik) mind. mit einem Dosis, wobei dieser nicht länger als einem Jahr zurückliegen darf, oder
    • Genesung von COVID19 (mind. 15 und max. 180 Tagen nach dem positiven Testergebnis), oder
    • negatives PCR-COVID19-Testergebnis (max. 72h alt). 


Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen ist jeweils Pflicht des Betreibers. Die Einhaltung der Schutzmaßnahmen wird von der Polizei und vom Militär kontrolliert.

Weitere Bestimmungen:

  • Die Intervalle der öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest und in den Komitatssitzen werden in den Stoßzeiten verringert.
  • Seit 21. September 2020 gilt für SARS-CoV-2 PCR Tests ein von der HU Regierung festgelegter Höchstpreis von 19.500 HUF (ca. 54 Euro).
  • Seit 1. Oktober 2020 kann die Schutzimpfung gegen Influenza für 2020/2021 kostenlos in Anspruch genommen werden.

 

Weitere Information und Notfallnummern

Wir beantworten gerne Ihre Fragen zu allen Themen, die Ungarn bzw. die ungarische Wirtschaft betreffen. Unser Service steht jedoch nur für die Mitgliedsfirmen der Wirtschaftskammer Österreich und deren Niederlassungen in Ungarn zur Verfügung.

 

In privaten Angelegenheiten wenden Sie sich bitte an die – nach Ihrer Staatsangehörigkeit – zuständige Botschaft.

Wir stehen bei Fragen gerne zur Verfügung: Schicken Sie uns einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.